Strategische Investitionen fördern Flexibilität und Wachstum in ganz Europa
Alpiq hat die Strategie 2025 geschärft und deren Umsetzung erfolgreich vorangetrieben. Sie setzte dabei auf Investitionen, die sich auf Stärkung und Wachstum im Bereich flexibler Kraftwerke und Speicher konzentrierte. Das Unternehmen hat seinen ersten 30-MW-/36-MWh Batteriespeicher in Finnland fertiggestellt und in Betrieb genommen. Weitere BESS-Projekte sind im Bau – eine 125-MW-Anlage in Haapajärvi (Finnland) und eine 100-MW-Anlage in Nordfrankreich. Ende 2025 hat sich Alpiq zudem eine 406-MW-Projekt-Pipeline in Deutschland gesichert.
In der Schweiz wurde die Modernisierung des Wasserkraftwerks Mottec abgeschlossen. Die etappenweise Revision des Kraftwerks Bieudron, dem leistungsstärksten Wasserkraftwerk des Landes, bleibt auf Kurs. Fertigstellung ist für 2026 geplant. In Italien und Spanien, investierte Alpiq bei den Gaskombikraftwerken in San Severo und Plana del Vent gezielt in die Steigerung der Effizienz und der Flexibilität, um damit das System und die Versorgungssicherheit zu stärken. In Ungarn läuft der Bau einer neuen Kraftwerksanlage, die hoch flexible Gasmotoren mit einem Batteriespeicher kombiniert, um das Netz effizienter und mit möglichst geringem Ausstoss von Emissionen zu unterstützen.
Auf Grundlage dieser Entwicklungen im Wertschöpfungselement Assets hat Alpiq zudem ihre Origination-Aktivitäten im Kundenbereich erweitert. Sie hat ihre Präsenz in Kernmärkten ausgebaut und neue Chancen in Europa ausgelotet. Der Fokus lag dabei auf strukturierten Energieprodukten, innovativen Flexibilitätsangeboten mit BESS und Demand-Side-Lösungen sowie Energiebezugsverträgen (PPA) und Kundenplattformen, die Flexibilität und Zugang zum Intraday-Markt ermöglichen. Zu den jüngsten Highlights gehören ein langfristiges PPA zum Bezug erneuerbarer Energie mit Etex in Frankreich, die ersten Tolling-Vereinbarungen, welche die Entwicklung von BESS-Projekten von Drittanbietern ermöglichten, sowie die Einführung einer Echtzeit-Intraday-Pricing- und One-Click-Handelsplattform. All dies hilft den Kunden, die Betriebskontinuität zu wahren und die Energiekosten auch in Zeiten volatiler Märkte zu optimieren
Nachhaltiges Wirtschaften stand auch 2025 im Zentrum. Alpiq hat ihren Ansatz der sogenannten «Double Materiality» (doppelte Wesentlichkeit) auf zehn Themenbereiche ausgeweitet, die Scope-1-Emissionen um 12% und die Scope-2-Emissionen um 32% reduziert und weitere Fortschritte in Hinblick auf ihr Netto-Null-Ziel für 2040 erzielt. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein Engagement in den Bereichen Soziales und Governance weiter vorangetrieben. Alpiq verfolgt weiterhin das Ziel, den Anteil von Frauen im Top-Management auf 35% zu erhöhen, keine arbeitsbedingten Erkrankungen oder Todesfälle zu verzeichnen, die Due-Diligence-Prozesse in der Lieferkette zu stärken und erneut in mehreren Ländern die Zertifizierung «Great Place to Work» zu erhalten.