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Lausanne – Energiespeicher sind matchentscheidend fürs Energiesystem der Zukunft: Entsprechend ihrer Wachstumsstrategie investiert Alpiq weiter in flexible Energieinfrastruktur und plant in Niedergösgen (Kanton Solothurn) eine Grossbatterie. Mit einer Leistung von 300 Megawatt (MW) und einer Speicherkapazität von mehr als 1,2 Gigawattstunden (GWh) wird das Batterieenergiespeichersystem (BESS), das neben dem Alpiq-Laufwasserkraftwerk Gösgen geplant ist, eines der grössten der Schweiz sein. Nun ist ein wichtiger Meilenstein erzielt worden: Die Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung mit Swissgrid, welche dem Projekt die 300-MW-Netzanschlusskapazität ans nationale Übertragungsnetz sichert.
Hoch flexibel einsetzbare Energiespeicher – insbesondere Pumpspeicherkraftwerke oder grosse Batteriespeicher – integrieren die stark wachsende, wetterabhängige Produktion aus erneuerbaren Energien (Sonne, Wind) ins Netz, gleichen kurzfristige Schwankungen aus und stärken die Versorgungssicherheit. Das geplante 300-MW-BESS in Niedergösgen wird in diesem Kontext eine tragende Rolle übernehmen. Die Nähe zu zentraler Energieinfrastruktur (Kernkraftwerk Gösgen, Wasserkraftwerk Gösgen) und die Anbindung an das Schweizer Übertragungsnetz direkt bei einem zentralen Netzknotenpunkt ist eine ideale Voraussetzung für ein Projekt dieser Grössenordnung. Dank dem gesicherten Netzanschluss, einer Leistung von 300 MW und einer Speicherkapazität von mehr als 1,2 GWh kann die von Alpiq geplante Grossbatterie einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Schweizer Übertragungsnetzes und zum Gelingen der Energiewende leisten. Gleichzeitig kann sie den Strombedarf von rund 500'000 Haushalten während mehr als vier Stunden decken.
Mit der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung mit Swissgrid bezüglich Netzanschlusskapazität hat das BESS-Projekt in Niedergösgen einen Meilenstein erreicht. Alpiq treibt das Projekt mit Hochdruck weiter. Erste Gespräche mit Vertretern der Behörden haben stattgefunden. Alpiq ist der Dialog mit der Bevölkerung ein wichtiges Anliegen. Nach erfolgtem Informationsaustausch ist die Einreichung des Baugesuchs geplant. Der Baustart ist für 2027, die Inbetriebnahme für 2029 vorgesehen.
«Der Standort Niedergösgen vereint zentrale Voraussetzungen für ein Grossbatterieprojekt dieser Grössenordnung: die Nähe zu bestehender Energieinfrastruktur und die Anbindung an einen wichtigen Netzknotenpunkt», sagt Amédée Murisier, Leiter des Geschäftsbereichs Assets und Mitglied der Geschäftsleitung von Alpiq. «Dieses BESS-Projekt ist für Alpiq ein weiterer Meilenstein bei der konsequenten Umsetzung der ambitionierten Wachstumsstrategie. Wir investieren gezielt in Flexibilität und leisten einen konkreten Beitrag zu Versorgungssicherheit und zur Integration erneuerbarer Energien ins Energiesystem.»
Mit dem Batterieprojekt in Niedergösgen festigt Alpiq ihre Rolle als führende Anbieterin von Flexibilitätslösungen in Europa – und unterstreicht aufs Neue ihr Engagement für eine bessere Integration der stark wachsenden Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ins Energiesystem und damit ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Energiezukunft.
Zum Alpiq Kraftwerksportfolio gehören unter anderem Beteiligungen an Grande Dixence oder den Pumpspeicherkraftwerken Nant de Drance und FMHL. Gleichzeitig schreitet der Ausbau des flexiblen Kraftwerksportfolios dynamisch voran. In Spanien verfolgt Alpiq ein Projekt für ein Pumpspeicherkraftwerk. Im Bereich BESS hat sich Alpiq in verschiedenen europäischen Kernmärkten ein BESS-Portfolio von insgesamt über 1 GW gesichert. Ein Drittel davon ist bereits in Betrieb (130 MW) oder befindet sich im Bau (230 MW). Insgesamt soll das operative BESS-Portfolio von Alpiq in den nächsten Jahren auf eine Grösse von mehreren Gigawatt Leistung anwachsen.
Weitere Informationen zu Alpiq finden Sie unter www.alpiq.com.