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Begegnungen am Stauwehr - eine Velofahrerin im Gespräch

02/17/2026, 11:41 | News

Die Bauarbeiten zur Sanierung des Stauwehrs Winznau sind in vollem Gange. Das bedeutet nicht nur für das Team auf der Baustelle, dass sich ihr Umfeld stetig verändert. Auch für alle, die sich zu Fuss und auf dem Velo rund um das Stauwehr bewegen, ist die Baustelle spür- und einsehbar. Dazu gehört zum Beispiel der Kran, der in den Himmel ragt. Dazu gehören aber auch die neuen Wege, die zum und über das Stauwehr führen oder zukünftig führen sollen. Und es sind auch der Fischpass, die Geschichte des Stauwehrs oder eine temporäre Sperrung des Wehrübergangs, die die Passantinnen und Passanten beschäftigen.

Wir waren vor Ort unterwegs und haben mit denjenigen gesprochen, die das Stauwehr als Teil ihres Arbeitsweges erleben oder einfach ihre Freizeit hier geniessen: Wie nehmen sie die Baustelle wahr und was bedeutet ihnen der Wehrbau in der Winznauer Landschaft? 

Die Stimme der Velofahrerin


Fährst Du öfter hier am Stauwehr vorbei?
Ja, da ich in Olten arbeite, fahre ich etwa zwei Mal pro Woche mit dem Fahrrad hier vorbei.

Was bedeutet Dir die Optik des Stauwehrs in der Landschaft?
Für mich gehört das Stauwehr einfach dazu! Ich kenne es seit eh und je, und der Blick von der Brücke auf die alte Aare ist einfach schön. Wir haben bei einem Spaziergang mal darüber philosophiert, wie cool es wäre, wenn man oben im Wehr Wohnungen bauen könnte. Mit dem Blick in beide Richtungen wäre das toll.

Wie empfindest Du bisher die Atmosphäre hier am Stauwehr?
Ich finde die Überfahrt immer sehr angenehm, da alle Rücksicht aufeinander nehmen. Auch Velofahrende sowie Passantinnen und Passanten, die zu Fuss unterwegs sind, kommen gut aneinander vorbei.

Wie nimmst Du die Bauarbeiten wahr?
Der Weg über das Stauwehr ist für mich eine riesige Abkürzung, deshalb war die Zeit, in der die Brücke gesperrt war, mühsam. Richtig toll finde ich aber den Weg von der Haslistrasse zum Stauwehr. Der ist sehr wertvoll. Und seit er im Dezember noch einmal präpariert wurde und die grösseren Steine entfernt wurden, ist der Weg nochmal angenehmer.

Sind Dir die neuen Annehmlichkeiten, die mit der Sanierung einhergehen, bewusst?
Ja, dass eine neue Brücke kommt, ist mir bewusst. Ich kann mir allerdings nicht so genau vorstellen, wie sie aussehen wird und was das dann explizit für Verbesserungen mit sich bringt.

Welche Jahreszeit hast Du hier am Wehr am liebsten?
Ganz klar den Herbst. Mit dem Laub über der alten Aare ist der Ausblick nochmal schöner!


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Interview & Foto: Finja Basan