Welche Auswirkungen hätten neue Kernkraftwerke in der Schweiz auf die erneuerbare Energiequelle Wasserkraft, die das Rückgrat der nationalen Stromversorgung bildet, und deren Wirtschaftlichkeit? Verschiedene Studien und Szenarien haben die Frage zuletzt stärker in den Fokus der nationalen energiepolitischen Debatte gerückt.
Grund genug für Alpiq, eigene Analysen anzustellen, die im Ergebnis zu einem differenzierten Bild kommen.
Unsere Simulationen wurden auf Basis fundamentaler Modelle durchgeführt, die sowohl die europäische Interkonnektivität - die Schweiz befindet sich im Zentrum des europäischen Netzes - als auch die technischen Einschränkungen von Wasserkraft und Kernenergie explizit abbilden.
Diese Analysen wurden von zwei unabhängigen Alpiq-Teams durchgeführt und umfassen verschiedene Nuklearszenarien – sowohl jenes einer Studie der Fachhochschule Wallis (+1600 / +3200 MW) als auch realistischere Szenarien für die Schweiz (Langzeitbetrieb von Gösgen* und Leibstadt über 60 Jahre hinaus, +2280 MW, sowie eine neue Anlage mit 1200 MW bis 2050). Die Ergebnisse berücksichtigen zudem meteorologische Variabilität und beziehen sich auf das Jahr 2050.