Medienmitteilung
Die Energiewende in Europa nimmt Fahrt auf – und damit wächst auch der Bedarf an Flexibilität. Mit der Übernahme einer 90-prozentigen Beteiligung an Harmony Energy macht Alpiq einen wichtigen Schritt bei der Umsetzung ihrer Flexibilitätsstrategie und stärkt ihre Position als führende Anbieterin von Flexibilitätslösungen in Europa. Amédée Murisier, Leiter des Geschäftsbereichs Assets und Mitglied der Geschäftsleitung, erläutert, warum jetzt der richtige Zeitpunkt für diese Akquisition ist, weshalb Harmony Energy strategisch so gut zu Alpiq passt und wie die Transaktion die langfristigen Wachstumsambitionen von Alpiq unterstützt.
Flexibilität steht im Zentrum des Geschäfts von Alpiq. Ob Wasserkraft, thermische Anlagen, Energiemanagement oder Batteriespeichersysteme: Flexibilität spielt eine entscheidende Rolle für ein zuverlässiges und widerstandsfähiges Energiesystem. Mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien in Europa wächst die Nachfrage nach Flexibilitätslösungen rasch. Amédée Murisier betont, dass sich daraus bedeutende Chancen für Alpiq ergeben, ihr Geschäft weiter zu stärken und ihre Präsenz in einem der dynamischsten Bereiche des Energiesektors auszubauen.
Im Video erläutert Amédée Murisier die strategische Bedeutung der Übernahme, die künftige Rolle von Batteriespeichern und wie sich Alpiq für die nächste Wachstumsphase positioniert.
Harmony Energy verfügt über eine starke Erfolgsbilanz in der Entwicklung und Realisierung von Batteriespeichern. Das Unternehmen hat bereits BESS-Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 700 MW umgesetzt, beschäftigt rund 90 Mitarbeitende und ist in wichtigen europäischen Märkten wie Grossbritannien, Deutschland, Frankreich und Polen tätig. Darüber hinaus bringt Harmony Energy eine umfangreiche Entwicklungspipeline im Multi-Gigawatt-Bereich sowie Projekte mit einer Leistung von rund 400 MW ein, die sich derzeit im Bau befinden.
Die Übernahme baut zudem auf einer bestehenden Beziehung auf. Alpiq hat bereits früher Projekte von Harmony Energy erworben. Dadurch sind Vertrauen und ein gutes Verständnis dafür entstanden, wie beide Unternehmen arbeiten. Gemäss Amédée Murisier teilen die beiden Organisationen eine gemeinsame Vision, verfügen über komplementäre Stärken und haben eine Kultur, die sie zu natürlichen Partnern macht.
Harmony Energy wird weiterhin unter eigenem Namen und eigener Marke tätig sein. Mitgründer und CEO Peter Kavanagh bleibt CEO und behält eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen. Im Laufe der Zeit werden Alpiq und Harmony Energy ihr Know-how und ihre Fähigkeiten bündeln und dabei die Agilität und den Unternehmergeist bewahren, die zum Erfolg von Harmony Energy beigetragen haben.
Das gemeinsame Ziel ist klar: eine führende Batteriespeicherplattform aufzubauen und den Einsatz von Flexibilitätslösungen weiter zu beschleunigen, die die Energiewende in Europa unterstützen.