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Kraftwerk Gösgen

Das Wasserkraftwerk Gösgen wurde während des ersten Weltkriegs zwischen 1913 und 1917 erstellt. Das Konzept des Werks ist wesentlich vom damaligen Pioniergeist geprägt. Gösgen war damals das leistungsstärkste Werk in der Schweiz. Der grosse Eingriff in die Flusslandschaft zwischen Winznau und Niedergösgen und die Dimensionierung der Anlage waren in der Schweiz wegweisend für die Nutzung der Wasserkraft und für den Bau von Laufkraftwerken. In den Neunzigerjahren entschied sich Atel als Betreiberin, die Gefällstufe besser zu nutzen und das Kraftwerk komplett umzubauen. Seit Ende 2000 laufen im Werk vier Maschinengruppen mit Kaplan-Turbinen und die SBB-Maschine für die Produktion von Bahnstrom. Die Stromproduktion stieg nach dem Umbau bei gleichen Nutzungsbedingungen um rund 12 %.

Das alte Kraftwerk von 1917 galt als bemerkenswerter Zeuge der damaligen Industriearchitektur. In ihm vereinten sich verschiedene zeitgenössische Strömungen der europäischen Architektur. So demonstrierte vor allem der Maschinensaal vom Klassizismus beeinflusste Gestaltungsmöglichkeiten. Das alte Kommandogebäude ist durch die Elemente des ausklingenden Jugend- und Heimatstils geprägt. Ein Unikum bildete der Dachstuhl des Maschinensaals; formal lehnte er sich an die traditionellen hölzernen Vorbilder an. Ausgeführt wurden die Binder und Sparren jedoch in Beton.
Beim Umbau zwischen 1996 und 2000 musste der ursprüngliche Charakter des Bauwerks erhalten und lesbar bleiben. Dementsprechend vorsichtig erfolgten die Eingriffe in die historische Bausubstanz mit dem Resultat, dass das Kraftwerk den äusseren Charakter der Anlage von 1917 behielt.

TypKanalkraftwerk
Inbetriebnahme1917/2000
Ausbauwassermenge380 m3/s
Nutzbare Fallhöhe13,1 – 17,4 m
Leistung51,3 MW
Maschinen5 Kaplanturbinen
Jahresproduktion300 Mio. kWh