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Alpiq präsentiert zufriedenstellendes Semesterergebnis 2013

Die Alpiq Holding AG (Alpiq) erzielte im ersten Halbjahr 2013 ein zufriedenstellendes Ergebnis in Anbetracht des verkleinerten Geschäftsportfolios nach Devestitionen und der anhaltend schwierigen Marktbedingungen. Der Nettoumsatz beträgt 4'791 Mio. CHF und das EBITDA 401 Mio. CHF. Dank des Devestitionsprogramms, der Hybridfinanzierung und des Mittelzuflusses aus Unternehmenstätigkeit konnte die Nettoverschuldung substanziell reduziert werden. Zudem wurde ein umfassender Strategieprozess lanciert.

Im ersten Halbjahr erzielte Alpiq einen konsolidierte Nettoumsatz von 4'791 Mio. CHF (Vorjahr: 6'497 Mio. CHF) und ein EBITDA von 401 Mio. CHF (Vorjahr: 468 Mio. CHF). Das EBIT beträgt 257 Mio. CHF (Vorjahr: 151 Mio. CHF); der Gruppengewinn liegt bei 115 Mio. CHF (Vorjahr: -34 Mio. CHF).

"Das erwirtschaftete Ergebnis entspricht unseren Erwartungen. Im ersten Halbjahr haben wir mit der Aufnahme eines Hybridkapitals von mehr als 1 Mrd. CHF unsere Finanzen gestärkt, die sich uns bietenden Marktchancen ergriffen, konsequent unsere Kosten gesenkt und einen umfassenden Strategieprozess lanciert", so Jasmin Staiblin, CEO von Alpiq.

Auslandgeschäft trägt zum ansprechenden Halbjahresergebnis bei

Das Semesterergebnis von Alpiq liegt operativ unter dem Vorjahr, aber im Rahmen der Erwartungen. Die Produktionsmenge aus neuen erneuerbaren Energien war deutlich höher. Positiv entwickelt hat sich auch das Grosshandelsgeschäft in Zentraleuropa sowie das Vertriebsgeschäft in Frankreich. Positive Wirkung haben die Einstellung des spanischen Vertriebsgeschäftes und deutlich bessere Ergebnisse in der thermischen Produktion in Spanien gezeigt. Zudem greifen die in 2011 und 2012 eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen.

Im Vergleich zu 2012 fiel die Vermarktungsmenge jedoch tiefer aus, was sich bremsend auf die Ergebnisse ausgewirkt hat. Gründe dafür waren die geplanten Instandhaltungsarbeiten in der nuklearen Produktion sowie im Vergleich zum Vorjahr tiefere Bezugsmengen aus Langfristverträgen an Schweizer Grenzen. Zudem führten die Investitionen zur Erhöhung der Sicherheit in der nuklearen Erzeugung zu höheren Gestehungskosten. Der Geschäftsbereich Energy Services liegt leicht unter dem Vorjahreswert; der Rückgang ist vor allem im internationalen Anlagenbau zu verzeichnen.

Einmalige Auswirkung haben gerichtlich zugesprochene Entschädigungen für die 2009 unrechtmässig erhobenen Systemdienstleistungskosten in der Schweiz sowie Wertberichtigungen einzelner Projekte und Lieferverträge.

Nettoverschuldung substanziell reduziert

Durch die konsequente Weiterführung des Ende 2011 angekündigten Devestitionsprogramms hat Alpiq 2013 einen Mittelzufluss von 512 Mio. CHF erzielt. Dies wurde durch den Abschluss des Verkaufs der 24,6%-Beteiligung an Repower AG, die Veräusserung der Beteiligung an Romande Energie Holding SA und die Übertragung der Netzgesellschaften an Swissgrid AG erreicht.

Insgesamt wurde dank der Devestitionen bis dato ein Mittelzufluss von mehr als 1,2 Mrd. CHF erzielt. Die Nettoverschuldung konnte aufgrund dieser Devestitionen, der Hybridfinanzierung und dem ansprechenden Mittelzufluss aus der Unternehmenstätigkeit auf 2,2 Mrd. CHF reduziert werden (Vorjahr: 4 Mrd. CHF). "Unser operatives Ergebnis zeigt, dass der Entscheid richtig war, sich von nicht-strategischen Beteiligungen und unrentablen Geschäften zu trennen. Daran halten wir fest", sagt Jasmin Staiblin.

Umfeld bleibt herausfordernd

Aufgrund des verkleinerten Geschäftsportfolios nach Devestitionen, regulatorischer Anpassungen, wie des kürzlich in Kraft getretenen spanischen Energiereformgesetzes, und des länger dauernden Stillstands des Kernkraftwerks Gösgen wegen des Einbaus eines neuen Generators rechnet Alpiq für das Gesamtjahr im Vergleich zu 2012 mit einem tieferen operativen Ergebnis.

Der Ausblick ist einerseits durch die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen schwer zu prognostizieren; die anstehenden Entscheide zur Finanzierung der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds und der damit verbundenen Gestehungskosten zeigen dies. Andererseits sanken in der laufenden Berichtsperiode die Strompreise erneut um mehr als 20% gegenüber 2012, während sich Abgaben und Netzbeiträge erhöht haben. Sofern sich diese Entwicklung weiter fortsetzt, wird dies negative Auswirkungen auf die Werthaltigkeit der Kraftwerkparks und die Profitabilität von Energieunternehmen haben.

Strategieprozess gestartet

Aufgrund dieses herausfordernden Umfelds haben Geschäftsleitung und Verwaltungsrat von Alpiq im ersten Halbjahr 2013 einen umfassenden Strategieprozess gestartet. "Die Energiebranche befindet sich in der grössten Transformation, die der Sektor je durchlebt hat: Die Energiemärkte sind unter Druck und das regulatorische Umfeld ist unstet. Alpiq braucht deshalb eine klare mittel- und langfristige Neupositionierung. Im Laufe von 2014 werden wir unsere Neuausrichtung bekannt geben", sagt Jasmin Staiblin.

Kennzahlen der Alpiq GruppeHalbjahr 2013Halbjahr 2012 *
 Ergebnis gemäss IFRSOperatives ErgebnisErgebnis gemäss IFRS nach Sonder-einflüssen
Nettoumsatz (Mio. CHF)4'7916'4976'497
Ergebnis vor Finanzierung, Ertrags-steuern und Abschreibungen (EBITDA) (Mio. CHF)401517468
Ergebnis vor Finanzierung, Ertrags-steuern (EBIT) (Mio. CHF)257 276151
Gruppengewinn (Mio. CHF)115 128 -34
    
Energieabsatz (TWh)50,062 66,027
Mitarbeitende **7'95111'016

* Restated (IFRS 10/11; IAS 19 revised) **Per Stichtag zum Ende der Berichtsperiode