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Alpiq mit starkem Europageschäft

  • EBITDA der fortgeführten Aktivitäten vor Sondereinflüssen: 93 Mio. CHF.
    Starkes Europa- und Handelsgeschäft: 130 Mio. CHF.
    Schweizer Stromproduktion defizitär: -37 Mio. CHF

  • Abspaltung des Industriegeschäfts erfolgreich abgeschlossen

  • Substanziell erhöhte Liquidität ermöglicht Deckung des Defizits der Stromproduktion Schweiz, Optimierung der Bruttoschuldenpositionen und selektive Investitionen

  • Fokus auf schlankes und effizientes Kerngeschäft

  • Konsortialvereinbarung der Gründungsaktionäre endet 2020

Lausanne - Die Alpiq Gruppe erwirtschaftete aus den fortgeführten Aktivitäten im ersten Halbjahr 2018 einen stabilen Nettoumsatz von 2,6 Mrd. CHF (30.06.2017: 2,6 Mrd. CHF) und ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 93 Mio. CHF (30.06.2017: 135 Mio. CHF). Haupttreiber des EBITDA vor Sondereinflüssen sind die abgesicherten Strompreise aus den Vorjahren, welche die Schweizer Stromproduktion gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr belasten. Substanziell positive Ergebnisbeiträge lieferte das gesamte Europageschäft, bestehend aus den flexiblen thermischen Kraftwerken und den neuen erneuerbaren Energien sowie dem internationalen Energiehandels-, Grosskunden- und Retailgeschäft. Aufgrund des tieferen EBITDA liegt das Ergebnis nach Ertragssteuern aus fortgeführten Aktivitäten der Alpiq Gruppe vor Sondereinflüssen bei -42 Mio. CHF (30.06.2017: -9 Mio. CHF).

Stabile Eigenkapitalquote und solide Liquidität

Die Eigenkapitalquote per 30.06.2018 liegt bei stabilen 38,8 Prozent (per 31.12.2017: 38,9 Prozent). Nach erneutem Schuldenabbau beträgt die Liquidität per 30.06.2018 solide 1,1 Mrd. CHF (per 31.12.2017: 1,4 Mrd. CHF). Der Bruttomittelzufluss aus der am 31.07.2018 erfolgreich abgeschlossenen Abspaltung des Industriegeschäfts in Höhe von rund 800 Mio. CHF erhöht die Liquidität zusätzlich substanziell und stärkt das Kerngeschäft.

Generation Switzerland defizitär

Der Geschäftsbereich Generation Switzerland schliesst trotz fortgesetztem, konsequentem Kostenmanagement und höheren Produktionsmengen wie erwartet unter Vorjahr ab. Grund dafür sind die abgesicherten Strompreise aus den Vorjahren. Diese tiefen Grosshandelspreise belasten somit zeitverzögert das Ergebnis des ersten Halbjahres 2018. Alpiq sichert die Schweizer Stromproduktion im Markt konsequent gegen Preis- und Währungsschwankungen rollierend durchschnittlich zwei bis drei Jahre im Vorfeld für künftige Perioden ab. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Stromproduktion in der Schweiz in der Höhe von rund 10‘000 Gigawattstunden entspricht dies einem branchenüblichen Vorgehen bezüglich der Risikotragfähigkeit.

Technologische und wirtschaftliche Führungsposition im Wasserkraftmarkt

Alpiq bewirtschaftet rund ein Drittel der gesamten Schweizer Wasserkraftproduktion. Im Rahmen der Portfoliobereinigung verkaufte Alpiq fünf Prozentpunkte ihres Aktienanteils am Kernkraftwerk Leibstadt. Damit ist die Tochtergesellschaft Alpiq Suisse SA eine reine Wasserkraftgesellschaft, die Strom aus 100-prozentig erneuerbarer Wasserkraft dem Markt zur Verfügung stellt. Zur Optimierung der Schweizer Wasserkraft digitalisiert Alpiq ihre Prozesse, um ihre technologische und wirtschaftliche Führungsposition im Wasserkraftmarkt in der Schweiz auszubauen.

Starkes europäisches Handels-, Grosskunden- und Retailgeschäft

Der Geschäftsbereich Digital & Commerce verzeichnete einen positiven operativen Geschäftsverlauf. Der Einsatz der thermischen Assets in Italien, die Vertriebsaktivitäten im Markt Frankreich sowie die Flexibilitätsvermarktung des Schweizer Kraftwerksportfolios erwirtschafteten signifikante Ergebnisbeiträge. Der Geschäftsbereich schloss das erste Halbjahr 2018 insgesamt unter Vorjahr ab, da insbesondere der Markt Frankreich das sehr starke Halbjahresergebnis 2017 nicht wiederholen konnte.

Nummer 1 der Schweizer Energiebranche in der Digitalisierung

In der Digitalisierung implementierte Alpiq Lösungen zur Effizienzsteigerung des eigenen Kerngeschäfts und entwickelte weitere Produkte und Dienstleistungen für Kunden in Europa, insbesondere in den Bereichen E-Mobility, Smart Grids, Laststeuerung sowie Flexibilitätsvermarktung im Energiehandel. In der Digitalisierung ist Alpiq die Nummer 1 der Schweizer Energiebranche und wird die Potenziale dieses Wachstumsmarkts des Internets der Dinge, künstlicher Intelligenz und selbstlernender Algorithmen europaweit selektiv weiter ausbauen.

Starke Beiträge aus thermischer Produktion und RES

Das thermische Kraftwerksportfolio in Europa sowie die Produktion aus neuen erneuerbaren Energien (RES) lieferten auch im ersten Halbjahr erneut starke Beiträge und leisteten den grössten Anteil zum operativen Ergebnis der Alpiq Gruppe. Die thermischen Kraftwerke und die neuen erneuerbaren Energien tragen zur geografischen und technologischen Diversifikation des Schweizer Kraftwerksportfolios von Alpiq bei.

Abspaltung des Industriegeschäfts erfolgreich abgeschlossen

Ende Juli 2018 wurde die Abspaltung des Industriegeschäfts an die französische Bouygues Construction erfolgreich abgeschlossen. Die Geschäftseinheit Industrial Plants & Services (Kraftanlagen Gruppe) des Geschäftsbereichs Industrial Engineering sowie der Geschäftsbereich Building Technology & Design (InTec) schnitten unter der Vorjahresperiode ab.

Effizient und wettbewerbsfähig aufgestellt

Alpiq wird ihr Kerngeschäft zur Effizienzsteigerung weiter digitalisieren und ihr Kundenportfolio mit Smart Solutions auch ausserhalb der Schweiz konsequent weiter ausbauen. Sowohl organisches Wachstum als auch selektive Investitionen sind dafür vorgesehen. Nach der Abspaltung des Industriegeschäfts und der damit verbundenen Verkleinerung der Geschäftsleitung von sechs auf vier Mitglieder ist Alpiq schlank aufgestellt und fokussiert sich auf ihr Kerngeschäft. Mit der nach der Transaktion gestärkten Liquidität beabsichtigt Alpiq, die Defizite der Stromproduktion Schweiz der kommenden Jahre zu decken und eine weitere Optimierung der ausstehenden Bruttoschulden vorzunehmen.

Bestehende Konsortialvereinbarung der Gründungsaktionäre endet 2020

Die bestehende Konsortialvereinbarung, die 2005 zwischen den Gründungsaktionären von Alpiq geschlossen wurde, läuft im September 2020 aus. Auslöser hierfür ist die vertraglich vorgesehene Kündigung der Vereinbarung, die durch den Konsortialaktionär EDF wahrgenommen wurde. Die Konsortialvereinbarung behält bis zum Ablauf im Jahr 2020 ihre Gültigkeit. Die Kündigung hat keine Auswirkungen auf die heutige Aktionärsstruktur von Alpiq.

Ausblick

Wie bereits Ende März kommuniziert, erwartet Alpiq für das Gesamtjahr 2018 ein operatives Ergebnis unter Vorjahr. Grund dafür sind die abgesicherten Strompreise aus den Vorjahren, welche die Schweizer Stromproduktion gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr belasten.

Alpiq ist fit für die Zukunft: Nach den zahlreichen Devestitionen in den vergangenen Jahren sowie der Ende Juli erfolgreich abgeschlossenen Abspaltung des Industriegeschäfts wurde die Nettoschuldenposition sukzessive reduziert. Das konsequent umgesetzte 400-Mio.-CHF-Kostenreduktions- und Effizienzsteigerungsprogramm entlastet zudem nachhaltig das EBITDA. Alpiq geht gestärkt aus der Transformationsphase hervor und fokussiert sich nun auf ihr Kerngeschäft in der neuen Energiewelt. Die Schweizer Produktion wird auf Grund der Absicherungsstrategie zeitverzögert in zwei bis drei Jahren von den in der Zwischenzeit gestiegenen Strom- und CO2-Preisen und vom stärkeren Euro profitieren. Das internationale Geschäft wird weiterhin substanzielle Ergebnisbeiträge liefern.

Weitere Informationen zu Alpiq finden Sie auf www.alpiq.com

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