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Rückenwind für neue erneuerbare Energien

Die neuen erneuerbaren Energien müssen künftig ohne Subventionen auf den Energiemärkten wettbewerbsfähig sein. Wir führen die Assets einen grossen Schritt näher an den freien Markt heran.

Vereinte Kräfte aus Origination, Sales und Trading zur Vermarktung erneuerbarer Energien: Dominik McInnis, Senior Originator; Daniel Wachter, Head of EDM Sales; Trung Nguyen, Senior Renewables Trader

Die neuen erneuerbaren Energien sind einem sich wandelnden politischen Klima ausgesetzt. Die Subventionen werden geringer und Betreiber von Windparks, Photovoltaik-, Kleinwasserkraft- oder Biomasseanlagen sind künftig verpflichtet, ihre Energieproduktion direkt an der Strombörse zu vermarkten.

Die schrittweise Heranführung der neuen erneuerbaren Energien an den freien Markt über die sogenannte Direktvermarktung soll ihre Wettbewerbsfähigkeit fördern und einen Anreiz schaffen, die Anlagen so zu betreiben, dass sie bedarfsgerecht produzieren. Auch in der Schweiz ist die Direktvermarktung ab 01.01.2020 verpflichtend.

Dies stellt Produzenten vor grosse Herausforderungen und setzt sie neuen Risiken aus. Die Betreiber müssen selbst Kompetenzen im Strommarkt aufbauen oder sie beauftragen sogenannte Direktvermarkter wie Alpiq. Für ein fixes Vermarktungsentgelt pro MWh ermöglichen wir den Marktzugang, erstellen die Prognosen und bezahlen die Ausgleichsenergie, falls es zu einer Abweichung von der Prognose kommt.

Statt dem staatlichen Vergütungssatz bekommen die Betreiber bei der Direktvermarktung einen für die entsprechende Technologie berechneten, durchschnittlichen Marktertrag plus die Differenz dieses Marktertrags zum Vergütungssatz. Wir betreuen Kunden in Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz und in Osteuropa. Dort führen wir deren Assets einen grossen Schritt näher an den Markt heran.

Wie funktioniert die Direktvermarktung bei Alpiq?

Alpiq bringt beste Voraussetzungen für eine umfassende Kundenbetreuung mit. Neben dem spezifischen Know-how der europäischen Strommärkte erfordert die Direktvermarktung fundierte Kenntnisse der gesetzlichen Bestimmungen, die in jedem Land anders sind. Mit Unterstützung des zentralen Vertragsmanagements betreuen unsere lokalen Fachspezialisten die Kunden direkt vor Ort.

Der Handel mit neuen erneuerbaren Energien verlangt möglichst genaue Produktionsprognosen, was aufgrund der Wetterabhängigkeit von Wind- und Solaranlagen sehr schwierig ist. Deswegen werden rund um die Uhr detaillierte, lokale Wetterprognosen in Kombination mit den Echtzeitproduktionsdaten analysiert, um die jeweils aktuellsten Stromproduktionserwartungen zu simulieren. Gestützt darauf kauft und verkauft das Intraday-Team die Strommengen oder transferiert die Schweizer Produktion in die entsprechende Marktgebiete.

Was sind die Herausforderungen in der Vermarktung der neuen erneuerbaren Energien?

Dominik McInnis, Senior Originator

"Der europäische Markt für Wind- und Solarenergie entwickelt sich rasant. Darum benötigen wir jedes Jahr komplett überarbeitete Verträge mit den jeweiligen Anlagebetreibern. Projektierer von erneuerbaren Anlagen suchen ausserdem immer häufiger nach Möglichkeiten, Langfristverträge abzuschliessen. Es ist meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit, bis Solar- und Windanlagen flächendeckend ohne Subventionen gebaut werden."

Daniel Wachter, Head of EDM Sales

"Die Direktvermarktung erfordert ein sehr flexibles und skalierbares Datenmanagement. Die Anzahl der von Alpiq vermarkteten Anlagen schwankt stark und die Anforderungen an die Abrechnung entwickeln sich ständig weiter. Neuestes Beispiel ist die Abrechnung von Anlagen, die wir aufgrund von negativen Marktpreisen abregeln."

Trung Nguyen, Senior Renewables Trader

"Die Wind- und Solarprognosen können sich bis kurz vor der Lieferung noch massiv ändern. Nach der Vermarktung auf dem Day-Ahead-Markt müssen Prognosefehler auf dem Intraday-Markt in kürzester Zeit ausgeglichen werden. Der weitere Ausbau an RES Kapazität in Europa wird aus meiner Sicht die Liquidität und die Notwendigkeit der Intraday-Märkte weiter erhöhen und stellt einen wichtigen Bestandteil der europäischen Energiewende dar."