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Umwelt bei Csepel

International tätige Unternehmen sind besonders verpflichtet, die Sicherheit jener zu schützen, die in der Nähe ihrer Betriebsstätten leben. In Übereinstimmung mit den EU-Normen hat sich Alpiq Csepel Business zur Nachhaltigkeit verpflichtet und zeigt diesbezüglich das höchstmögliche Umweltbewusstein: von Anfang an zählte der Umweltschutz beim Design und in den einzelnen Bauphasen des Kraftwerks Csepel II zu einer der höchsten Prioritäten.

Alpiq Csepel Business: Sichere Versorgung und umweltgerechte Energieerzeugung

Neben der Stromerzeugung  liefert Alpiq Csepel Business ca. 20'000 Haushalten in Csepel und Pesterzsébet Fernwärme. Um den Haushalten eine zuverlässige und unterbrechungsfreie Versorgung zuzusichern, plant das Kraftwerk im Sommer bereits die nächste Heizperiode, um sicherzustellen, dass selbst unter extremen Umständen für ausreichende Kapazitäten gesorgt wird. Warmwasserkessel und Fernwärmesysteme  werden getestet und angepasst. Die Einlasskanäle der Wasserfassung werden gereinigt, um nicht verstopft zu werden, wenn im Winter das Eis bricht. Darüber hinaus werden elektrische Heizkörper in den Wärmerückgewinnungsdampferzeugern kontinuierlich in Betrieb gehalten, damit die Komponenten im Winter nicht gefrieren.

Neben einer sicheren, wirkungsvollen und kontinuierlichen Verfügbarkeit steht auch der Umweltschutz ganz oben auf der Agenda des Kraftwerks Csepel II. Unter den konventionellen Kraftwerken zählen Gas-Kombikraftwerke zu den modernsten und effizientesten Anlagen der Energieerzeugung. Das von Alpiq Csepel Business betriebene Kraftwerk Csepel II ist eine solche Anlage, bei der seit ihrer Inbetriebnahme die Auflagen im Rahmen des Umweltschutzen streng eingehalten wurden. Zu diesem Zweck wurde ein Umweltmanagementsystem (Environmental Management System (EMS)) eingeführt, in dem positive und negative Umweltfaktoren, die durch den Betrieb der Anlage verursacht werden, zusammen mit ihren Auswirkungen beurteilt werden. Das Kraftwerk Csepel II wurde 2002 von einer unabhängigen Zulassungsstelle ISO 14001-zertifiziert.

Jedes Jahr setzt die Gruppe neue Ziele, um die Auswirkungen schädlicher Umweltfaktoren weiter zu senken oder zu beseitigen.

Um die Atmosphäre zu schützen, kommen im Kraftwerk Technologien zum Einsatz, mit denen die Höhe abgegebener Luftschadstoffe kontrolliert und innerhalb der festgelegten Grenzwerte gehalten wird. In den Innenraum der Gasturbinen wird direkt Dampf eingeführt, wodurch das Volumen schädlicher Stickstoffoxide um 70%. reduziert wird. Dank der sorgfältig gewählten Technologie und Brennstoffe sind die Emissionen von Kohlenstoffmonoxid und Schwefeldioxid extrem niedrig und liegen noch unterhalb der zugelassenen Grenzwerte, die ebenfalls mit den EU-Normen übereinstimmen. Seit der Inbetriebnahme wurden die zugelassenen Emissionswerte nicht überschritten.

Die Bewohner von Csepel können den Gehalt an Luftschadstoffen über einen Monitor überwachen, der mit finanzieller Unterstützung der Gruppe auf dem Hauptplatz von Csepel installiert wurde.

Im Kraftwerk wird der aus den Dampfturbinen austretende Dampf mit Wasser aus der Donau abgekühlt. Jeden Tag werden ca. 600.000 m3 filtriertes Flusswasser für den Kühlungsprozess gebraucht. Die Wasserverschmutzung wird minimiert durch eine mechanische Reinigung und Filterung sowie durch die Aufbereitung und Neutralisierung aller Abwässer. Währenddessen wird der Temperaturanstieg überwacht. Mit kontinuierlichen Messungen werden die Temperatur und der pH-Wert des entnommenen und entsorgten Wassers kontrolliert.

2003 beauftragte das Kraftwerk das Environmental Management Institute mit der Messung der von dem Standort verursachten umweltschädlichen Lärmbelästigung und der Aufstellung einer Lärmpegelkarte. Der Lärmpegel, 10 m von der Umzäunung entfernt und in einer Höhe von 2 Metern, lag bei 67 dBA. Zur Messung der Lärmpegel wurde ein Lärmmessgerät gekauft. Der von dem Kraftwerk verursachte Lärm wird jedes Quartal überprüft. Auf Grundlage der Messwerte wurden die empfohlenen Grenzwerte für den Lärmpegel des Standorts nie überschritten.

Die 2004 fertig gestellte unabhängige Abfallendlagerungsstätte des Kraftwerks erfüllt alle gestellten Anforderungen. In der Stätte können kommunale und gefährdende Abfälle, Gefahrengüter und getrennt entsorgte nicht gefährdende Abfälle gelagert werden.   Die Gruppe hat die vollständige Sanierung des Gebäudes der Heisswasserumwälzpumpe im November 2006 abgeschlossen. Die Renovierung und Aufrüstung der elektrischen Einrichtungen und Steuerungen/Instrumentationen der PTVM-Warmwasserkessel sind noch im Gange. Zudem wird das Wasser zum Waschen der Bandsiebe in der Wasserfassung mit Warmwasser vorerhitzt.

Umweltschutz und verbesserte Lebensqualität der Bewohner von Csepel stehen in Zukunft für Alpiq Csepel Business weiterhin an oberster Stelle. Seit der Inbetriebnahme hat die Gruppe jedes Jahr einen Umweltreport verfasst und den Interessenvertretern zukommen lassen. Dieser Report enthalt ausführliche Beschreibungen zu allen Aktivitäten und wichtigsten Projekten hinsichtlich des Umweltschutzes und des nachhaltigem Ressourcenmanagements.

Als Anerkennung ihrer Bemühungen in Sachen Umweltschutz wurde der Gruppe der renommierte Preis „Deloitte Green Frog Award“ für den besten Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsreport im November 2007 verliehen.