Lokaler, nachhaltiger Strom dank Langfristverträgen mit Alpiq

Die Klimafrage ist ein immer wichtigeres Anliegen der Schweizer Bevölkerung. Energieversorger wollen ihren Kunden eine Antwort geben, indem sie die Lieferung von lokalem, nachhaltigem Strom garantieren. Dank ihres breiten Portfolios für eine einheimische, CO2-freie Energiegewinnung unterstützt Alpiq diesen Ansatz und bietet massgeschneiderte Produkte an, die dem immer grösser werdenden Bedürfnis der Konsumenten nach der Gewissheit über die Herkunft ihres Stromes gerecht werden.

So unterzeichnete unlängst ein Walliser Energieversorger einen Langfristvertrag mit Alpiq für insgesamt 196,7 GWh zertifizierten Schweizer Stroms aus der Wasserkraftanlage Salanfe im Wallis. Die Lieferperiode läuft von 2021 bis 2029. Der Partner von Alpiq ist mit diesem Liefervertrag in der Lage, jährlich rund 5000 Haushalten mit lokaler, erneuerbarer Energie zu versorgen. Angesichts der steigenden Strompreise auf den europäischen Märkten können Energieversorger dank langfristiger Lieferverträge auch einen Teil ihres Portfolios absichern und dadurch die eigenen Risiken aufgrund der Preisvolatilität auf den Strommärkten reduzieren.

In der Schweiz ist Alpiq eine der führenden Anbieterinnen von Langfristverträgen für Stromlieferung sowie von Herkunftsnachweisen für Strom aus Schweizer Wasserkraft. Im Januar hat die Gruppe bereits Langfristverträge für die Lieferung von insgesamt 3,4 TWh Strom mit mehreren Energieversorgern in der Schweiz und in Deutschland abgeschlossen. In Zukunft wird Alpiq solche Partnerschaften mit gewerblichen Kunden in der Schweiz wie auch in den Nachbarländern weiter ausbauen.

Drei Fragen an

Capucine Chagneau

Senior originator

Was spricht aus heutiger Sicht für Langfristverträge?

Im Rahmen eines modernen Portfoliomanagements müssen Marktteilnehmer ihre Versorgungsarten diversifizieren, um ihre Risiken zu reduzieren. Dies bedingt innovative Stromprodukte, die einander hinsichtlich Struktur und Laufzeit ergänzen. Langfristverträge sind eine hervorragende Ergänzung zu den kurzfristigen, volatileren Produkten und werden oft für einen kleinen Teil des Gesamtportfolios abgeschlossen, um von allen Vorteilen, insbesondere der Garantie des aktuellen Preisniveaus, zu profitieren und keine Verpflichtung für ein zu grosses festes Volumen eingehen zu müssen.

Gibt es nicht zu viele Unsicherheiten bezüglich der Marktpreise oder des regulatorischen Kontextes in der Schweiz?

Natürlich kann niemand die Entwicklung der Marktpreise mit Gewissheit voraussagen! Aber seit zwei Jahren stellen wir einen klaren Trend zu steigenden Preisen fest und zahlreiche Indikatoren in der Schweiz und in Europa deuten darauf hin, dass sich diese Tendenz fortsetzen wird.
Selbstverständlich müssen auch die regulatorischen Änderungen berücksichtigt werden, vor allem die für 2023 angekündigte Marktöffnung. Doch der Vorteil unseres Angebots an langfristigen Stromlieferungen liegt darin, dass sowohl die Laufzeit als auch das Volumen flexibel ist. Ausserdem sind die meisten unserer Vertragspartner der Meinung, dass zahlreiche Kunden bei ihrem Versorger bleiben werden, wie dies anderswo in Europa auch der Fall ist. Das Risiko ist also sehr klein, wenn man einen begrenzten Portfolio-Anteil langfristig absichert.

Warum sollte man sich für Alpiq als Dienstleister für Langfristverträge entscheiden?

Mit unserem CO2-freien Produktionsportfolio in der Schweiz können wir unseren Kunden Produkte anbieten, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wir gestalten unser Angebot sehr flexibel, insbesondere bei den Herkunftsnachweisen, wo wir über die gesamte Vertragsdauer variable Volumen anbieten.
Inzwischen ist unser Portfolio für langfristige Transaktionen gross genug, um uns zuverlässige Hinweise zum langfristigen Preisniveau zu geben. Das macht uns besonders wettbewerbsfähig.