Alpiq macht 20 Autobahnrastplätze elektrisch mobil

Alpiq rüstet im Konsortium mit EBM 20 Rastplätze entlang der Nationalstrassen mit total 80 Schnellladestationen für Elektroautos aus. Neben vier weiteren Anbietern haben Alpiq/EBM vom Bundesamt für Strassen (Astra) den Zuschlag für eines von fünf Auftragslosen erhalten. Insgesamt werden in den nächsten Jahren 100 Rastplätze mit der Ladeinfrastruktur für Elektroautos ausgestattet, um ein schweizweit flächendeckendes Netz zu spannen. Als Wegbereiterin für die Mobilität der Zukunft bringt Alpiq ihre umfassende Engineeringkompetenz und Erfahrung in das Projekt ein.

Die Elektromobilität steht vor dem Durchbruch und wird der entscheidende Faktor zur Dekarbonisierung des Individualverkehrs sein. Nebst den Elektroautos, die in immer grösserer Zahl auf den Markt kommen, ist die Netz- und Ladeinfrastruktur für diese Entwicklung entscheidend. Als Wegbereiterin für die Mobilität der Zukunft erhielt Alpiq im Verbund mit EBM (ab 26.03. Primeo Energie) eines der fünf Lose des Bundesamts für Strassen (Astra) für den Betrieb von Schnellladestationen entlang der Nationalstrassen zugesprochen. Insgesamt plant das Astra ein schweizweit flächendeckendes Netz für Ladestationen. Das Konsortium Alpiq/EBM wird das vierte Paket umsetzen. Dieses umfasst 20 Rastplätze in der gesamten Schweiz (Nordwestschweiz, Romandie, Tessin und Ostschweiz).

Alpiq übernimmt das Engineering und den Bau der Schnellladesäulen

Alpiq ist innerhalb des Konsortiums für das Engineering sowie den technischen Teil und den schlüsselfertigen Bau der Schnellladesäulen verantwortlich. EBM übernimmt mit einem zweistelligen Millionenbetrag die Finanzierung der Infrastruktur und stellt zudem den Betrieb sicher. Die ersten Schnellladestationen sollen bereits Ende 2019 in Betrieb genommen werden. Alle Ladestationen werden mit den drei gängigsten Steckertypen (CCS, CHAdeMO und Type 2) ausgestattet. Eine Schnellladung wird je nach Batteriestand zwischen 15 und 30 Minuten dauern, wobei pro Standort jeweils mindestens zwei High-Power-Charging-Ladepunkte mit einer maximalen Ladeleistung von bis zu 350 kW zur Verfügung stehen werden.

Schweizer Rastplätze künftig Teil des MOVE-Netzes

Die Ladepunkte werden in MOVE, mit derzeit über 800 Ladepunkten eines der grössten Ladestationennetze der Schweiz, eingebunden. Bezahlt werden kann die Schnellladung aber auch mit anderen Lade-, Debit- und Kreditkarten, womit das Ladenetz allen Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos offensteht. Weitere smarte und einfache Zahlungsmittel werden in Zukunft eingeführt, um noch schneller und einfacher laden zu können.

Alpiq: Innovative Wegbereiterin für die Mobilität der Zukunft

Alpiq ist führend in der Schweiz für ganzheitliche Infrastrukturlösungen in der Elektromobilität. Beispiele dafür sind die Ladeparks an den Autobahn-Raststätten Neuenkirch, Gotthard Nord und Süd, Heidiland und Kemptthal, wo bereits 350 kW High-Power-Charging Ladestationen von Ionity installiert sind.

Alpiq kooperiert zudem mit den SBB für das Mobility-as-a-Service-Angebot SBB Green Class und hat unter anderem die Infrastruktur für die elektrisch betriebene Fahrzeugflotte der Gebäudeversicherung Bern sowie die Elektrifizierung der Grand Tour of Switzerland erfolgreich umgesetzt. Alpiqs Ideenschmiede Oyster Lab entwickelte das erste flexible Elektromobilitäts-Abo und lieferte mit dessen Lancierung in Deutschland und in der Schweiz ein eindrucksvolles Beispiel für das Potenzial digitaler Dienstleistungen. In Italien vertrauen der Fincantieri-Konzern, die Leonardo-Gruppe, Amazon, Esselunga, Sorgenia und die Autogas-Gruppe auf Alpiq als Partnerin für Elektromobilitäts-Infrastruktur.

Alpiq wird ihre Leistungen als Lösungsanbieterin und digitale Mobilitätsdienstleisterin in der Schweiz und umliegenden Ländern in Europa weiter ausbauen.

 

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