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11. ordentliche Generalversammlung der Alpiq Holding AG: Aktionäre folgten sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrats

Lausanne – Die Aktionäre der Alpiq Holding AG haben an der heutigen 11. ordentlichen Generalversammlung in Olten sämtliche Anträge des Verwaltungsrats gutgeheissen. Die Generalversammlung genehmigte die Konzernrechnung 2018 der Alpiq Gruppe sowie den Lagebericht und die Jahresrechnung 2018 der Alpiq Holding AG. Zudem wählte sie Dominique Gachoud und Xavier Lafontaine neu in den Verwaltungsrat.
Mit der Abspaltung des Industriegeschäfts wurde der Turnaround abgeschlossen und die Alpiq Gruppe finanziell und strategisch stabilisiert.

An der 11. ordentlichen Generalversammlung der Alpiq Holding AG vom 14. Mai 2019 in Olten nahmen 142 Aktionäre teil. Sie vertraten 94,34 Prozent des Aktienkapitals. Die Aktionäre genehmigten die Konzernrechnung 2018 der Alpiq Gruppe sowie den Lagebericht und die Jahresrechnung 2018 der Alpiq Holding AG. Die Generalversammlung entlastete die Mitglieder des Verwaltungsrats und folgte dem Antrag des Verwaltungsrats, aufgrund der weiterhin negativen Ergebnisse der Schweizer Produktion und der herrschenden Marktasymmetrie, welche den Wettbewerb stark verzerrt, keine Dividende auszuschütten. Die Verwaltungsräte Claude Lässer und Patrice Gérardin stellten sich an der Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Dominique Gachoud von Seiten EOS Holding SA und Xavier Lafontaine als Vertreter der EDF Alpes Investissements Sàrl. Alle anderen bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats und der Präsident Jens Alder wurden wiedergewählt.

Internationale Stromproduktion und Handelsgeschäft erfolgreich

Die Alpiq Gruppe erwirtschaftete aus den fortgeführten Aktivitäten im Geschäftsjahr 2018 einen Nettoumsatz von 5,2 Mrd. CHF und ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 166 Mio. CHF. Die Haupttreiber für das tiefere EBITDA waren wie angekündigt die unter den Produktionskosten liegenden abgesicherten Strompreise aus den Vorjahren, welche die Schweizer Stromproduktion weiterhin belasteten. Die Stromproduktion in Europa sowie das Energiehandels-, Grosskunden- und Retailgeschäft in Süd- und Westeuropa wirtschafteten sehr erfolgreich.

Konsequente Finanzstrategie stärkt Liquidität

Nach dem vollzogenen Verkauf des Industriegeschäfts und auf Basis eines fortgesetzten konsequenten Bilanzmanagements verfügt das Unternehmen über eine Liquidität von 1,25 Mrd. CHF. Im Rahmen ihrer Finanzstrategie reduzierte Alpiq ihre Bruttoverschuldung gesamthaft um rund 600 Mio. CHF weiter auf 1,5 Mrd. CHF. Die Eigenkapitalquote liegt bei stabilen 43,5 Prozent.

Alpiq mit nachhaltiger Schweizer Lösung

Die beiden bisherigen Alpiq Konsortialaktionäre EOS (bisher 31,44 Prozent) und Primeo Energie (bisher 13,65 Prozent) übernehmen je zur Hälfte das 25,04-Prozent-Alpiq-Aktienpaket der EDF zu einem Preis von insgesamt 489 Mio. CHF (70 CHF/Aktie). Finanziert wird die Transaktion durch Pflichtwandeldarlehen der Schweizer Kraftwerksbeteiligungs-AG. Dahinter steht die CSA, die grösste Schweizer Anlagelösung im Bereich der Energieinfrastruktur. Die CSA konzentriert sich auf Investitionen in bestehende versorgungskritische Energieinfrastruktur der Schweiz. Mit dem Vollzug der Transaktion wird für Alpiq als Vertragspartei die von EDF per September 2020 gekündigte Konsortialvereinbarung vom 29. September 2005 der Alpiq Gründungsaktionäre vorzeitig enden.

„Alpiq begrüsst, dass ihre bisherigen Aktionäre Primeo Energie und EOS ihre Beteiligungen ausgebaut haben und CSA als anerkannter Investor in die Schweizer Energieinfrastruktur ein Hauptaktionär von Alpiq wird. Diese Transaktion ist ein Zeichen für Vertrauen in das Unternehmen und unterstützt die künftige Entwicklung von Alpiq“, sagt Verwaltungsratspräsident Jens Alder.

Weitere Informationen zu Alpiq und zur Generalversammlung finden Sie auf www.alpiq.com

Jens Alder, VR-Präsident