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Zuverlässige Instandhaltung und störungsfreier Betrieb von Windparks

Bis vor wenigen Jahren waren Windturbinenhersteller die einzigen Wartungsdienstleister für Windparks. Unabhängige Dienstleistungsanbieter wie wir erobern den Markt erst nach und nach. Dank unseres persönlichen Supports, einer breiten Dienstleistungspalette und unserer gesammelten Erfahrung ermöglichen wir auch anderen Betreibern und Investoren wettbewerbsfähigere Preise und schaffen einen Mehrwert.

Windparks sind das ganze Jahr rund um die Uhr der Witterung ausgesetzt. Neben technischen Störungen wird ihre Funktionsfähigkeit auch durch wetterbedingten Verschleiss beeinträchtigt. So brauchen etwa Rotorblätter regelmässige Wartung, da sie Regen, Hagel, Eis und Blitzschlägen ausgesetzt sind. Selbst wenn sie nicht von Schäden oder Erosion betroffen sind, können Ablagerungen ihre aerodynamische Effizienz negativ beeinflussen. Laut Studien kann die Turbinenleistung aufgrund von Ablagerungen auf der Rotoroberfläche um bis zu 25 % sinken. Dieses Szenario lässt sich nur durch ständiges Anlagenmanagement und rechtzeitige Wartungsarbeiten verhindern.

Wartung und Kontrolle für einen sichereren, produktiveren Betrieb

Aus der Erfahrung als Windparkbetreiber mit einer installierten Gesamtleistung von 328 MW aus neuen erneuerbaren Energien wissen wir, dass ungeplante Instandhaltungsarbeiten und das Troubleshooting mindestens genauso wichtig sind wie regelmässige Kontrollen und terminierte Wartungseinsätze. Seit 2017 können unsere Kunden von unserem Know-how profitieren. Bevor wir allerdings unsere Dienstleistungen auf den Markt brachten, haben wir sie ausgiebig im technischen Betrieb unseres Windparks Vetrocom getestet. Das Ergebnis: Die Betriebsbereitschaft des Windparks lag bei über 98 Prozent im Monats- und Jahresdurchschnitt.

Diesen Erfolg möchten wir unseren Kunden weitergeben und ihnen helfen, die Produktivität ihrer Windturbinen zu steigern. Um dies zu erreichen, sorgen wir für minimale Stillstandzeiten und maximale Leistung der Rotorblätter. Unser umfangreiches Dienstleistungsangebot für Windparkbetreiber umfasst eine 24/7-Fernüberwachung inklusive Rückstellung und Wiedereinschaltung, tägliches Reporting und Analysen, geplante Turbinen- und Schaltanlagenwartung, Fehlersuche und -behebung sowie Jahreskontrollen.

Wichtige Fragen an
Plamen Penchev

Asset Manager Bulgarien

Was sind die wesentlichen Herausforderungen bei der Instandhaltung von Windparks?

Die grösste Herausforderung ist die pünktliche Durchführung der Wartungs- und Servicearbeiten. Sie lässt sich nur durch optimale Planung, technisch versiertes Fachpersonal und gutes Teamwork meistern. Für den effizienten, pünktlichen Einsatz der Servicetechniker braucht es eine lang- und eine kurzfristige (Tages-)Planung. Gleichzeitig muss die Betriebsleitung vor Ort mögliche ungeplante Servicearbeiten am Windpark – unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen – vorsehen, was die Koordination zu einer ziemlich komplexen Aufgabe macht.

Welche Windturbinenteile brauchen spezielles Fachwissen und erhöhten Unterhaltsaufwand?

In jeder Windturbine stecken Teile aus unterschiedlichen technischen Bereichen: Mechanik, Hydraulik, Aerodynamik, Elektrotechnik und Elektronik. Hierfür braucht es jeweils die entsprechenden Fachkenntnisse.

Aufgrund der gemachten Erfahrungen würde ich sagen, dass der Windturbinenbetrieb, die Steuersysteme und die Rotorblätter am meisten spezifisches Know-how erfordern.

Besonders die Rotorblätter als treibende Kraft einer Windturbine sollten immer in bestem Zustand sein. Da sie aus nichtmetallhaltigen Materialien hergestellt werden und ständig den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, benötigen sie eine erhöhte Wartung in Form von Jahreskontrollen und Reparaturarbeiten.

Auch der Antriebsstrang (Hauptlager, Getriebe und Kupplungen) erfordert einen hohen Wartungsaufwand mit dem Ziel, grösstmögliche Betriebsbereitschaft und minimale Produktionsverluste zu erreichen.

Wo liegt die Benchmark für die Betriebsbereitschaft von Windturbinen? Sind die erzielten 98 Prozent wirklich so herausragend?

Zunächst muss ich klarstellen, dass die Betriebsbereitschaft mit verschiedenen Berechnungsformeln ermittelt werden kann. Die bei Alpiq angewandte Formel ist energiebasiert und berücksichtigt sämtliche Ausfälle, auch solche, die durch die Wartung mitverursacht werden.

Allgemein stellt die Betriebsbereitschaft einer Windturbine einen wesentlichen KPI dar, aus dem sich die Wartungsqualität der jeweiligen Anlage ablesen lässt. Kürzere Betriebszeiten ziehen Produktionsverluste und Ertragsausfälle nach sich. Die von Alpiq Wind Services erzielten 98 Prozent Betriebsbereitschaft sind wirklich hoch, wenn man bedenkt, wo der Windpark Vetrocom in Bulgarien steht – nämlich auf rund 1500 m ü. M. Normalerweise garantieren Turbinenhersteller und Wartungsdienstleister eine Betriebsbereitschaft von 96 bis 97 Prozent. Einige haben zuweilen sogar Mühe, das zu erreichen.

Welche Erkenntnisse konntest Du aus den Service-Tests der letzten eineinhalb Jahre gewinnen?

Die wichtigste Erkenntnis ist die, dass wir täglich mit neuen Situationen konfrontiert sind, auf die wir reagieren müssen. Die Planung auf täglicher Basis ist ein äusserst dynamischer Prozess. Unser Betriebsführungsteam vor Ort muss stets einen Plan A, B und C parat haben, um die Arbeit des Personals an die ständig wechselnden Bedingungen im Windpark anzupassen.

Worin unterscheiden wir uns von Turbinenherstellern, die auch Wartungsservices anbieten?

Alpiq Wind Services agiert aus der Sichtweise des Eigentümers und setzt daher die bestmöglichen Lösungen zur Produktivitätsmaximierung ein.

Zudem haben sich Turbinenhersteller auf die Instandhaltung ihrer eigenen Modelle spezialisiert. Demgegenüber können wir Wartungsdienste für verschiedene Turbinenmodelle anbieten und wollen auch unser Portfolio weiter ausbauen.

Welche Sicherheitsvorkehrungen müssen bei Wartungsarbeiten getroffen werden? Sind bestimmte Sicherheitsnachweise erforderlich, um Kontrollen oder Reparaturarbeiten durchführen zu können?

Alpiq EcoPower und besonders Alpiq Wind Services verfügen über sorgfältig erarbeitete und breit umgesetzte Richtlinien zum Gesundheitsschutz, zur Sicherheit und zum Umweltschutz (HSE). Die Sicherheitsvorkehrungen bei den Wartungsarbeiten sind integraler Bestandteil dieser Richtlinien. Jeder Arbeitstag beginnt mit den Weisungen, die auf die heute geplanten Arbeiten abgestimmt sind. Allgemein führt unser gesamtes Team regelmässig diverse Kurse und Schulungen zu Theorie und Praxis etwa in den Bereichen Arbeiten in der Höhe, Umgang mit elektrischen Anlagen und Geräten, Erste Hilfe sowie besondere Rettungs- und Notfalltrainings durch. Unsere Techniker erhalten Zertifikate für den Besuch der meisten unserer Schulungen. Diese Nachweise sind für die Durchführung von Service- oder Wartungsarbeiten an Windturbinen zwingend.

Was war dein eigenartigstes Erlebnis, seit Du im Bereich Instandhaltung von Windturbinen arbeitest?

Das war in meinem ersten Winter bei Alpiq. Wie bereits erwähnt liegt der Windpark Vetrocom in Bulgarien auf einem Berg namens Stara Planina auf rund 1500 m ü. M. Im Winter sind die Wetterverhältnisse dort sehr streng. Der Zugang zu einigen Windturbinen musste durch den Schnee freigeschaufelt werden, doch die Schneeverwehungen waren höher als die Fräse. Deshalb mussten wir den Weg zu den Turbinen mit einem Schneeräumungsfahrzeug freibekommen, was mehrere Stunden dauerte.

Am Abend begann es wieder zu schneien, sodass die Übung am nächsten Tag wiederholt werden musste. Es war nicht nur ein eigenartiges, sondern auch ein angespanntes und schwieriges Erlebnis.

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Weiterführende Informationen

Penchev Plamen

Asset Manager Bulgaria

2 Pozitano sq.
1000 Sofia
Bulgaria
T: +35 988 622 26 62

plamen.penchevmail@alpiqweb.com
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