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Alpiq setzt Schafe zur Pflege von Naturflächen ein

15 Walliser Landschafe weiden regelmässig beim Flusskraftwerk Ruppoldingen. Alpiq setzt zur Pflege der Naturflächen entlang des Umgehungsgewässers auf Tiere anstelle von Maschinen. Die Schafe fressen nahezu sämtliche Pflanzensorten ab, unter anderem auch die sich stark ausbreitenden Brombeeren und invasive Neophythen. Mit dem Einsatz der Tiere wird die Biodiversität erhalten.

Das über einen Kilometer lange Umgehungsgewässer beim Flusskraftwerk Ruppoldingen ist ein landschaftlich einzigartiges Objekt. Kiesflächen, Pioniervegetation, Weich- und Hartholzauen wechseln sich entlang des strukturierten Bachlaufs ab. Zur Pflege der Naturflächen setzt Alpiq auf Tiere anstelle von Maschinen, auf eine Herde von rund 15 Walliser Landschafen. Rund fünf Wochen lang sind die Schafe jeweils im Einsatz. Sie fressen für ihr Leben gerne jene Pflanzen, die vieles andere überwuchern oder zurückdrängen. Besonders gern haben sie Brennnesseln und Brombeeren, fressen aber auch verschiedene Problempflanzen, Neophyten und sogar Schilf.

Die Rasse der Walliser Landschafe eignet sich optimal für den Einsatz beim Kraftwerk Ruppoldingen. Die Tiere pflegen auf natürliche, umweltschonende und leise Art Uferzonen, Büsche, Naturschutzgebiete und Auen. Während Maschinen alles wegmähen, schaffen die Vierbeiner lebenswichtige Strukturen für Insekten und Kleinlebewesen. Zudem drängen sie invasive Pflanzen zurück und erhalten die Biodiversität. Die Walliser Landschafe gehören zu den vom Aussterben bedrohten Tierrassen (ProSpecieRara). Der Vorteil der alten Rassen liegt in ihrer Robustheit und Ursprünglichkeit. Sie sind in vielerlei Hinsicht wildtierähnlich und in der Nahrungswahl viel anspruchsloser.

Das Flusskraftwerk Ruppoldingen setzt die Tiere seit rund drei Jahren für die Pflege ein. „Besonders mit Sommerflieder, Goldrute und den armenischen Brombeeren haben wir Mühe“, sagt Roland von Arx, Umweltverantwortlicher der Alpiq Hydro Aare AG. Weil sogar dornige Pflanzen und verholzte Stängel auf ihrer Speisekarte sind, passen die Walliser Landschafe optimal in das Einsatzgebiet bei Flusskraftwerk. Deshalb setzt von Arx die Schafherde auch im bevorstehenden Winter wieder für zwei Beweidungen ein. Die Aktion wird unter anderem mit Geldern aus dem Alpiq Ökofonds finanziert.