Stadtwerke Kiel

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Alpiq baut Europas grösstes und modernstes Gasmotorenheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung

Die Stadtwerke Kiel benötigen als Ersatz für ein altes Kohlekraftwerk ein hochflexibles und umweltfreundliches Kraftwerk. Als Generalunternehmerin plant und errichtet die Alpiq Tochtergesellschaft Kraftanlagen München in modularer Bauweise ein Gasmotorenheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung. Das europaweit einzigartige Projekt Küstenkraftwerk K.I.E.L. – Kiels intelligente Energielösung – setzt Massstäbe in Sachen Flexibilität, Effizienz und ökologischer Nachhaltigkeit. Mit dem Know-how von Alpiq

In 5 Minuten von 0 auf 190 Megawatt

Der Standort an der Ostsee erfordert extrem flexible Technik: Wegen des hohen Anteils an Windstrom im regionalen Netz müssen Kraftwerke zukünftig in der Lage sein, innerhalb kürzester Zeit Schwankungen im Netz auszugleichen.

Das Kraftwerk an der Kieler Förde kann in nur fünf Minuten von 0 auf 190 Megawatt hochgefahren werden. Möglich machen das 20 Gasmotoren, die individuell regelbar sind. Die Anlage erzeugt zudem bis zu 192 MW Fernwärme: Diese wird entweder in das Fernwärmenetz der Stadt Kiel eingespeist oder in einem Heisswasserpeicher eingelagert, um später zur Verfügung zu stehen. Dadurch lassen sich Stromerzeugung und Wärmeeinspeisung zeitlich voneinander entkoppeln. Das flexible Kraftwerk kann nach Bedarf Energie produzieren und liefern.

Stadtwerke Kiel

70 Prozent weniger CO2-Ausstoss

Das neue Kraftwerk kann nicht nur Netzschwankungen optimal ausgleichen, sondern auch Strom zur Vermarktung am Regelenergiemarkt liefern. Ist im Netz eine Stromüberdeckung vorhanden, wandelt  das Kraftwerk die überschüssige elektrische Energie über einen 35-MW-Elektrodenkessel in Wärme um und speichert diese.

Neben der indirekten Unterstützung des Ausbaus der erneuerbaren Energien trägt das Kraftwerk im Betrieb selbst zur Umweltentlastung und der Erreichung der Klimaziele der Landeshauptstadt Kiel bei. Verglichen mit dem Kohlekraftwerk, das durch die neue Anlage ersetzt wird, verringert sich der CO2-Ausstoss um über 70 Prozent.


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