Mörel - Ulrichen

380-kV-Leitung zwischen Mörel und Ulrichen
Der Leitungsausbau zwischen dem Wallis und dem Tessin schreitet weiter voran: Die geplante 380-kV-Hochspannungsleitung zwischen Mörel und Ulrichen ist ein Teilstück der gesamten Stromtransitsachse West-Ost zwischen Airolo nach Chamoson und damit Teil des strategischen Netzes der Schweiz. Ab 4. Februar 2008 soll das 87 Mio.-CHF-Projekt für die Verstärkung der 380-kV- und der 132-kV-Stromleitung für 30 Tage öffentlich aufgelegt werden.
Hintergrund des gesamten Leitungsbauprojektes ist die Erhöhung der Kapazität zwischen Wallis und Tessin für eine grössere Versorgungssicherheit sowohl im Wallis als auch in der übrigen Schweiz. Der Abschnitt der 380-kV-Leitung wie auch der 132-kV-Leitung zwischen Ulrichen und Airolo über den Nufenenpass wurde bereits im Herbst 2005 fertig gestellt. Der Abschnitt zwischen Chamoson und Chippis befindet sich in der Genehmigungsphase, der Abschnitt zwischen Chippis und Filet/Mörel in der Projektierungsphase.
Die Masten der neuen Leitung sollen zwischen Filet/Mörel und Ulrichen auch die Leiter einer 132-kV-Stromleitung der SBB tragen. Diese soll talabwärts bis zum SBB-Kraftwerk Massaboden verlängert werden. Die bestehende 220-kV-Leitung zwischen Filet/Mörel und Ulrichen wird abgebrochen. Für die Linienführung legte der Bund im Jahr 2002 einen Korridor fest, welcher den unterschiedlichen Ansprüchen wie Distanz zu Wohngebieten, Wirtschaftlichkeit, Landschaftsschutz, Exponiertheit, etc. im Sinne eines Kompromisses Rechnung trägt. Dieser Korridor ist im Sachplan Überlandsleitungen (SÜL) verbindlich festgelegt.
380 kV
Schweiz
Mörel – Ulrichen, Schweiz
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