Kleinwasserkraftwerke
Die klaren Wasser der Sesia im italienischen Piemont gelten unter Anglern als Wiege des Fliegenfischens. Unweit des Quellgebiets, im Wintersportort Alagna, produziert das Kleinwasserkraftwerk umweltfreundlichen Naturstrom. Mit seiner für die Region typischen Architektur fügt es sich nahtlos in die Landschaft ein.
Alpiq hat die vier Anlagen 2007 von der Ziegler Papier AG erworben und verstärkt damit ihr erklärtes Engagement für die "kleine" Wasserkraft. Die erzeugte Strommenge entspricht dem jährlichen Durchschnittsverbrauch von rund 2400 Haushalten.
Die beiden Kleinwasserkraftwerke der Hydro-Solar Energie AG im Kanton Bern leisten zusammen 1 Megawatt und erzeugen jährlich 5 GWh. Das entspricht bei einem Verbrauch von 4500 kWh einer Versorgung von rund 1100 Haushalten mit Strom.
Die Isento AG mit Sitz in Thal betreibt sechs Kraftwerke in der Ostschweiz. Die Gesellschaft wurde 1990 gegründet und gehört seit dem 15. März 2007 zu 100 Prozent der Alpiq EcoPower Schweiz AG.
Das Kleinwasserkraftwerk von Le Bayet, das Alpiq im Jahr 2008 erworben hat, befindet sich in den französischen Alpen in der Umgebung von Albertville. Es ist das erste von der Alpiq-Gruppe erworbene Kleinwasserkraftwerk in Frankreich. Die erzeugte Strommenge entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Bedarf von rund 3400 Haushalten.
Das Kleinwasserkraftwerk Narzole (CN) liegt in der Region Piemont (Italien) und steht unter der Betriebsführung von Alpiq Hydro Italia S.r.l., einer Gesellschaft der Alpiq Gruppe. Das Kraftwerk ist seit 2004 in Betrieb und nutzt die Wasserkraft des Kanals Irriguo Sarmassa.
Das Kleinwasserkraftwerk Reisæter nutzt die Kraft zweier Bäche zur Stromerzeugung. Die Anlage mit 1,4 MW Leistung liegt rund 70 Kilometer östlich der Stadt Bergen in Norwegen. Die beiden Maschinen erzeugen pro Jahr rund 4,9 GWh Strom.
Alpiq hat über ihre Tochtergesellschaft Alpiq EcoPower auf einer Alp oberhalb des Dorfes Riein ein Trinkwasserkraftwerk gebaut. Es erzeugt mit 15 kW Leistung seit 2009 ökologischen Strom für etwa 15 Haushalte. Als Gegenleistung für die Nutzungsrechte dieses Kleinwasserkraftwerkes hat Alpiq die auf fast 2000 Meter über Meer gelegene Alp für die ...
Im italienischen Piemont nutzt das Kleinwasserkraftwerk seit dem Frühjahr 2009 die Kraft des Wildbachs Vogna. Die Produktion steht ganz im Zeichen des schonenden Umgangs mit dem kostbaren Wasser. Mit der Investition in erneuerbare Energie leistet Alpiq einen Beitrag zum Klimaschutz.
Mit der Jahresproduktion von 2,4 Mio. kWh kann das Kleinwasserkraftwerk Rüti den jährlichen Stromverbrauch von knapp 500 Haushalten decken. Die verstärkte Nutzung der Wasserkraft in dezentralen Kleinanlagen leistet regional einen willkommenen Beitrag an die Energieversorgung und schont die Umwelt.
Im Zusammenhang mit einer Erneuerung der Konzession für die Kraftwerksanlage Lucendro und dem Bau der zweiten Druckleitung zur Zentrale Airolo erstelle Alpiq das Kleinwasserkraftwerk Sella, das im Oktober 1991 in Betrieb ging. Dieses Kraftwerk nutzt die rund 100 m Höhendifferenz zwischen dem Sella-Stausee und dem Lucendro-See. Aus Rücksicht auf ...
Das Kleinwasserkraftwerk Sevre liefert seit April 2008 Strom an Alpiq Norway AS, eine norwegische Tochtergesellschaft von Alpiq. Drei Generatoreinheiten à 1,5 Megawatt sollen pro Jahr 16 GWh Strom produzieren und etwa 800 norwegische Haushalte versorgen.
Alpiq baut mit der Gemeinde Splügen ein neues Kleinwasserkraftwerk. Die gemeinsame Gesellschaft Kraftwerk Tambobach AG investiert in den Bau rund 9 Millionen Schweizer Franken.
Im bündnerischen Trans ist Alpiq EcoPower durch ihre Anteile an der Entegra WK AG an einem Trinkwasserkraftwerk beteiligt. Die Gemeinde Trans liegt auf fast 1400 Meter über Meer im Bezirk Hinterrhein.Fallhöhe: 290 Meter
Die drei Kleinwasserkraftwerke im Kanton Thurgau produzieren zusammen im Jahr 10 Gigawattstunden Strom. Die Kraftwerke Model und Mühle wurden 1942 und 1950 an der Thur in Betrieb genommen. Das Kraftwerk Widen produziert seit 1989 Strom aus Wasserkraft.
Ende 2003 wurde die alten Turbine-Generator-Gruppe für etwa 1,2 Millionen CHF durch eine neue Maschine ersetzt. Das Kleinwasserkraftwerk erzeugt etwa 60 Prozent mehr Strom als die alte Dotierturbine. Die Stromproduktion reicht für etwa 480 Haushalte in der Region.