Gebündelte Kraft mit langer Tradition
Alpiq entstand Anfang 2009 aus dem Zusammenschluss der führenden Schweizer Energieunternehmen Atel und EOS.
Atel (Aare-Tessin AG für Elektrizität) entwickelte sich seit der Gründung im Jahr 1894 vom regionalen Elektrizitätswerk zum führenden Energieunternehmen der Schweiz. Als unabhängige Dienstleisterin war Atel in ganz Europa in der Produktion, im Handel und im Vertrieb von Strom tätig. Gleichzeitig bot sie im Energieservice Leistungen rund um Energie und ihre Anwendungen an.
EOS (Energie Ouest Suisse) wurde 1919 durch die Westschweizer Elektrizitätsunternehmen gegründet. Das Unternehmen betrieb zahlreiche Wasserkraftwerke in der Westschweiz. In Kombination mit ihrem rund 1000 Kilometer langen Hoch- und Höchstspannungsnetz, der Spitzenenergie aus eigener Produktion und dem Energiehandel war EOS ein zentraler Player im grenzüberschreitenden europäischen Stromhandel.
Hauptaktionäre der Alpiq sind zu je 31 Prozent ein Konsortium aus EOS Holding, dem Konsortium Schweizer Minderheitsaktionäre von Atel und die französische EDF mit 25 Prozent.
Meilensteine der Alpiq – eine Chronologie
2012: Alpiq steigt mit der Alpiq E-Mobility AG in die Elektromobilität ein. Die laufende Restrukturierung bringt neben einer strategischen Neuausrichtung auch Stellenabbau und Unternehmensverkäufe mit sich. Alpiq bereitet die Übergabe des Höchstspannungsnetzes an Swissgrid vor. Diese erfolgt Anfang 2013.
2011: Alpiq nimmt ihren 50-MW-Windpark in Bulgarien in Betrieb, eine Erweiterung wird im Laufe des Jahres umgesetzt. Die Bauarbeiten für das 480-MW-Pumpspeicherkraftwerk Veytaux beginnen und dauern voraussichtlich bis 2014. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sistiert der Bundesrat die laufenden Rahmenbewilligungsgesuche für neue Kernkraftwerke, später beschliesst er den Ausstieg aus der Kernenergie. Mitte 2011 kündigt Alpiq eine umfassende Reorganisation an, Ende 2011 folgt ein umfassendes Restrukturierungsprogramm .
2010: Zehn Jahre nach der Stilllegung gehen die Kraftwerksanlagen von Cleuson-Dixence wieder in Betrieb. Allein das Wasserkraftwerk Bieudron ist 1200 MW stark. Alpiq baut ausserdem ihren ersten Windpark in der Schweiz . Das Unternehmen einigt sich zum Jahresende mit Axpo und BKW über das weitere gemeinsame Vorgehen bezüglich Planung und Neubau von zwei Ersatz-Kernkraftwerken in der Schweiz.
2009: Die Generalversammlung beschliesst die Umbenennung der Atel Holding AG in die Alpiq Holding AG. Neuer Holdingsitz ist Neuenburg. Die Bauarbeiten für das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance im Wallis beginnen. Nachträglich wird die Leistung von 600 auf 900 MW erhöht. Alpiq ist seit 2009 Sponsor des Schweizerischen Skiverbandes Swiss-Ski.
