Geschichte der Atel (Aare-Tessin AG für Elektrizität)

Vor über 100 Jahren haben wagemutige Unternehmer der Elektrizität zum Durchbruch verholfen. Zu diesen Pionieren gehören auch die Gründer der Atel. Vom regionalen Kraftwerk hat sich das Unternehmen zu einem wichtigen internationalen Energiedienstleister entwickelt.
Atels Geschichte: Tradition und Fortschritt
Die Geschichte der Atel beginnt im Jahr 1894 als regionales Elektrizitätswerk in Olten-Aarburg. Keine 20 Jahre später schliesst das Unternehmen erste Energielieferverträge mit dem Ausland ab. 1933 nimmt Atel die legendäre Übertragungsleitung über den San-Gottardo-Pass in Betrieb, drei Jahre danach erhält das Unternehmen als Folge einer Fusion seinen neuen Namen: Aare-Tessin AG für Elektrizität – kurz Atel.
1975 stellt Atel mit Emosson das zweitgrösste Speicherkraftwerk der Schweiz fertig, vier Jahre später geht das Kernkraftwerk Gösgen ans Netz. Ein weiterer Meilenstein folgt im Jahr 2000: Atel übernimmt mit der GAH-Gruppe ein führendes Energieservice-Unternehmen in Deutschland. 2002 folgen Edipower in Italien, Csepel in Ungarn, ECKG und Entrade in Tschechien.
Meilensteine der Atel – eine Chronologie
2008: Die Atel-Aktien werden von der SWX Swiss Exchange dekotiert; es werden nur noch die Aktien der Atel Holding gehandelt.
2007: Die von Motor-Columbus in Atel Holding umfirmierte Muttergesellschaft von Atel unterbreitet ein Umtauschangebot für die Atel-Aktien.
2005: Atel erwirbt Kraftwerk Moravske Teplarny in Tschechien. Fertigstellung der 380-kV-Leitung über den Nufenenpass. UBS verkauft 55,6-%-Anteil an Motor-Columbus AG. Atel soll mit EOS zusammengeführt werden.
2002: Akquisition von Edipower (Italien), Erwerb von Csepel (Ungarn), ECKG und Entrade (Tschechien)
2000: Akquisition der deutschen GAH-Gruppe, einer führenden Energieservicefirma.
1998: Atel lanciert den ersten Strompreisindex in Kontinentaleuropa.
1979: Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Gösgen.
1975: Fertigstellung von Emosson – zweitgrösster Stausee der Schweiz
1970: Wasserkraftwerk Flumenthal geht in Betrieb.
1967: Langfristiger Energieliefervertrag mit der Enel in Italien.
1952: Bezug neuer Hauptsitz in Olten.
1949: Fertigstellung der Lukmanier-Leitung als zweite Nord-Süd-Transversale
1947: Speicherkraftwerk Lucendro wird fertig gestellt.
1936: Zusammenschluss mit der Officine Elettriche Ticinesi SA zur Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel).
1933: Die 55 Kilometer lange 150-kV-Hochspannungsleitung über den San Gottardo geht in Betrieb.
1917: Wasserkraftwerk Gösgen mit 45'000 PS Leistung geht ans Netz.
1912: Erste Energielieferverträge mit Frankreich und Deutschland.
1894: Gründung der Elektrizitätswerke Olten-Aarburg AG. Konstruktion des Wasserkraftwerkes Ruppoldingen mit 2500 PS Leistung.
