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Alpiq in: Europa

Warum der Stromverbrauch zunimmt

Die Nachfrage nach Strom wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Global betrachtet gewinnen grosse Märkte wie China, Indien und Brasilien an Bedeutung. Der Energiehunger dieser Länder steigt mit dem Wachstum der Wirtschaft.

Auch die Schweiz wächst. Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) wird die Schweizer Bevölkerung bis 2035 von heute 7.8 Mio Einwohnern auf 8.8 Mio Einwohner zunehmen. Das entspricht einem Bevölkerungswachstum von 12.5%.

Mehr Menschen brauchen mehr Strom. Die Wirtschaft wird wachsen (ca. 1 Prozent jährlich) und auch die Verkehrsleistung (1 bis 1,7 Prozent). Die Gebäudeflächen werden grösser (1 Prozent) und es werden immer mehr strombetriebene Geräte genutzt. Um den CO2-Ausstoss zu reduzieren, wird von fossilen Energieträgern auf neue Technologien umgestellt, auch dies bedeutet einen Mehrbedarf an Strom.

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass ab 2020 der Stromverbrauch über den Produktionskapazitäten liegen wird: Eine „Stromlücke“ zeichnet sich ab. Im selben Zeitraum gehen die Kernkraftwerke Beznau I und II sowie Mühleberg vom Netz. Ab 2018 laufen die bestehenden Importverträge mit dem Ausland aus. Die neuen erneuerbaren Energien werden, auch wenn sie stark wachsen, nur unwesentlich zur Versorgungssicherheit beitragen. Ihr Anteil an der Schweizer Stromproduktion beträgt heute knapp 2 Prozent.

Die Schweiz braucht eine langfristig gesicherte Stromversorgung, die ökonomisch tragbar und ökologisch vernünftig ist. Alpiq leistet mit gezielten Investitionen einen entscheidenden Beitrag an die Schweizer Versorgungssicherheit.