Damit der Strom auch in Zukunft fliesst
Die Schweiz braucht eine langfristig gesicherte Stromversorgung die ökonomisch tragbar und ökologisch vernünftig ist. Der Bundesrat bezeichnet in seiner Strategie für eine sichere Energiezukunft Schweiz vier Handlungsfelder: Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Grosskraftwerke und Energieaussenpolitik.
Bis ins Jahr 2030 rechnen Bundesrat und Elektrizitätsbranche mit einem Mehrbedarf von 3200 MW an neu zu erstellender Bandenergie. Der Ersatz der bestehenden oder der Bau von neuen Kernkraftwerken ist notwendig, um einschneidende Stromengpässe zu vermeiden. Der Klimaschutz hat für die Politik Priorität, deshalb schliesst der Bundesrat die fossile Produktion grosser Strommengen über eine lange Zeit aus. Einzelne Gas-Kombikraftwerke werden als Übergangslösung weiterhin in Betracht gezogen.
Alpiq handelt im Einklang mit der Energiepolitik des Bundesrates
Alpiq versorgt heute einen Drittel der Schweiz mit Strom. In der Nordwestschweiz, in der Romandie und im Tessin ist die Abdeckung besonders gross. Als Ergänzung zur Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energien ist die Kernenergie unverzichtbar für eine ausreichende und wirtschaftliche Stromversorgung der Schweiz. Deshalb treiben wir unser Projekt für ein neues Kernkraftwerk im solothurnischen Niederamt weiter voran. Das Rahmenbewilligungsgesuch haben wir bereits im Juni 2008 eingereicht. Inzwischen liegen dem Bundesamt für Energie (BFE) Gesuche für zwei weitere Kernkraftwerke vor. Axpo und BKW planen Kraftwerke in Beznau und Mühleberg. Wir begrüssen diese Projekte als wichtige Beiträge zur gemeinsamen Sicherstellung der Schweizer Stromversorgung. Jetzt stehen dem BFE drei gleichwertige Projekte zur Auswahl. Die öffentliche Meinung und das Behördenverfahren für die Rahmenbewilligungen werden zeigen, welche zwei Projekte den sachlichen und politischen Anforderungen am besten gerecht werden. Das letzte Wort hat das Schweizer Stimmvolk.
Kernkraftwerke sind Grossprojekte von nationaler Bedeutung. Sie brauchen eine breite Trägerschaft und müssen deshalb möglichst als Partnerwerke gebaut und betrieben werden. Mit Axpo und BKW verhandeln wir über die Form der Zusammenarbeit und die gegenseitigen Beteiligungen an unseren Kernkraftwerkprojekten. Alpiq ist auch offen für die Beteiligung Dritter und führt entsprechende Gespräche.
