Wir nehmen den Klimawandel ernst
Erneuerbare Energien leisten langfristig einen wichtigen und wertvollen Beitrag an die Stromversorgung. Allen Anstrengungen zum Trotz können sie in den kommenden Jahren nur einen begrenzten Beitrag zur Deckung der Stromlücke leisten.
Heute machen Wind- und Sonnenenergie weniger als 0,06 Prozent der Stromproduktion in der Schweiz aus. Diese Bilanz kann verbessert werden, darin sind sich Politik und Energiebranche einig. Mit einer Vielzahl an Projekten in der Schweiz und im Ausland leisten wir einen entscheidenden Beitrag an ein Erreichen der Energieziele des Bundesrates. Eines von vier Zielen nennt ausdrücklich die Förderung der erneuerbaren Energie.
Das grösste Potenzial, insbesondere in der Schweiz, sehen wir in einer noch besseren Nutzung der Wasserkraft. Zu den aktuellen Projekten zählen der Bau des Pumpspeicherwerkes Nant de Drance im Wallis, die Verbesserung bestehender Laufwasser- und Speicherkraftwerke sowie die Planung und der Aufbau diverser Kleinwasserkraftwerke. Auch in Italien und Skandinavien haben wir in die Entwicklung und den Betrieb von Kleinwasserkraftwerken investiert. Neue Projekte kommen laufend dazu.
Windenergie halten wir für eine sinnvolle Ergänzung. Gemeinsam mit Partnern betreiben wir in Italien zwei grosse Windparks. Alleine zwei davon können die 15-fache Strommenge der gesamten Windparks der Schweiz liefern. In Jülich (Deutschland) wirken wir an der Entstehung eines einzigartigen Solarturmkraftwerks mit. Von den deutschen Städten Augsburg und Linz erhielten wir den Auftrag für die Planung und den Bau eines Biomasse-Heizkraftwerkes.
Den Klimawandel nehmen wir ernst. Neben der Förderung erneuerbarer Energie setzen wir uns auch für einen schonenden Umgang mit Ressourcen und eine emissionsarme Produktion ein. Zahlreiche unserer Werke in der Schweiz und im Ausland sind nach gängigen Standards zertifiziert und werden laufend hinsichtlich Reduktion von Emissionen kontrolliert und verbessert.



