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Alpiq in: Europa

Story: 02.04.2009

Cleuson-Dixence: Investition in einheimische Spitzenenergie

Wiederinbetriebsetzung Cleuson-Dixence

Alpiq weiss die Vorteile der Wasserkraft seit mehr als 100 Jahren erfolgreich zu nutzen: Die Produktion ist emissionsarm und effizient. Das in unseren Bergseen gespeicherte Wasser erlaubt eine schnelle Erzeugung von sogenannter Spitzenenergie.

Ein Beispiel dafür ist die Anlage Cleuson-Dixence im Wallis, die innerhalb von drei Minuten die Leistung eines Atomkraftwerkes ins Höchstspannungsnetz einspeisen kann. Die Anlage wurde zwischen 1993 und 1998 von Alpiq als Mehrheitsaktionärin und der Grande Dixence SA für CHF 1,3 Mrd. gebaut. Der hydroelektrische Komplex umfasst die Wasserfassung ab Staumauer Grande Dixence, einen 15,8 Kilometer langen Zuführungsstollen, einen 4,3 Kilometer langen Druckschacht und das unterirdische Kraftwerk Bieudron (1‘200 MW). Damit vereinigt das Kraftwerk Bieudron gleich drei Weltrekorde auf sich: die Fallhöhe, die Leistung pro Pelton-Turbine und die Leistung pro Pol der Wechselstromgeneratoren.

Ein Unfall im Dezember 2000 – ein neun Meter langer Leitungsriss oberhalb von Bieudron - machte die Stilllegung und eine umfassende Reparatur der Anlage notwendig. Dafür gründeten die Inhaberfirmen eigens eine Firma, die Cleuson-Dixence Construction AG (CDC). Ihre Aufgabe ist die vollständige Wiederinstandsetzung des Komplexes, nicht nur punkto Technik, sondern insbesondere auch hinsichtlich Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Nach zahlreichen geologischen Messungen und technischen Studien erwies sich die Innenverkleidung der geborstenen Zuführungsleitung als die geeignetste Lösung. Die unsichere Felsstruktur in der Unfallzone musste mit einem Bypass umgangen werden. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden wurden Felder, Wälder und Infrastrukturen wieder in Stand gestellt.


Die Wiederinbetriebnahme ist für Anfang 2010 geplant

Am 2. April 2009 wurde das letzte Rohr zu der Baustelle transportiert. Der Schacht besteht aus von 408 Rohre, das heisst 1'360 Elemente und 12'500 Tonnen von Stahl. Die Fertigstellung der Schweissoperationen erfolgte im Mai und auch die Anstricharbeiten laufen bereits seit April 2009.

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