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Alpiq in: Europa

Story: 03.07.2017

Arnold Schwarzeneggers R20 Bündnis, Alpiq und BG Ingenieure: Gemeinsam stark für nachhaltige Energieprojekte

Arnold Schwarzenegger, R20 Bündnisvorsitzender, mit Delegation von Alpiq und BG Ingenieuren. 

Arnold Schwarzenegger, R20 Bündnisvorsitzender, mit Delegation von Alpiq und BG Ingenieuren.
V.l.n.r. Christian Plüss und Stefan Linder (Alpiq); Arnold Schwarzenegger; Pierre Epars (BG); Christophe Nuttall (R20); Nicolas Crettenand (BG)

Alpiq und das Schweizer Ingenieur-Unternehmen BG Ingenieure und Berater haben vor Kurzem eine Absichtserklärung mit dem von Arnold Schwarzenegger gegründeten Bündnis «R20 Regions of Climate Action» unterzeichnet. Die drei Partner wollen gemeinsam Projekte zur klimafreundlichen Energieversorgung vorwiegend in Entwicklungs- und Schwellenländern entwickeln.

Die Entwicklungs- und Schwellenländer benötigen als einen Grundpfeiler für wirtschaftliche Entwicklung eine adäquate Elektrizitätsversorgungs-Infrastruktur. Diese ist jedoch vielerorts nicht oder nur mangelhaft vorhanden. Zudem fehlt es oft an Geldmitteln, selbst für Machbarkeitsstudien für Infrastruktur-Entwicklungsprojekte. In dieser Vorinvestitionsphase wollen R20, Alpiq und BG dazu beitragen, Energieprojekte unter Nutzung von regenerativen Energien wie Solar, Wasser, Wind und Biomasse realisieren zu können. Neben der Klimafreundlichkeit haben solche Vorhaben den Vorteil, dass die wirtschaftsschwachen Regionen nicht zusätzlich durch den Kauf von fossilen Energien belastet werden.

R20 hat gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Netzwerken von Städten und Regionen mehr als 400 Infrastrukturprojekte im Sinne des Pariser Klimaabkommens identifiziert. Diese Projekte befinden sich vorwiegend in Afrika. Die Aufgabe der Partner ist es, eine Struktur für die Vorfinanzierung erneuerbarer Energieprojekte und für Energieeffizienzprojekte zu schaffen. Diese wird es erlauben, die aussichtsreichsten Projektvorschläge auszuwählen und danach die technischen und ökonomischen Machbarkeitsstudien auszuführen. BG und Alpiq sind für die Studien verantwortlich, wobei der Betrieb und Unterhalt nach nachhaltigen Kriterien mitberücksichtigt werden. Die Finanzierung und die Umsetzung der Projekte erfolgt dann über die mit R20 verknüpften Investorengruppen. R20 übernimmt zudem die Rolle des Moderators zwischen den Behörden (lokal, regional und national) und den Projektentwicklern.

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung erfolgte anlässlich des R20 Austrian World Summit im Juni 2017 in Wien.

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