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Alpiq in: Europa

Story: 28.03.2008

Grundstein für Wärme-Kraft-Kopplungsanlage in Monthey gelegt

Foundation Stone Monthey
Monthey 3D visual
Monthey Construction

Alpiq und ihre Partner haben am 22. Februar 2008 in Monthey (VS) den Grundstein für ein neues Industriekraftwerk gelegt. Rund 100 Millionen CHF beträgt das Investitionsvolumen für die effiziente Wärme-Kraft-Kopplungsanlage. Etwa 80 Gäste waren der Einladung aus Olten gefolgt – darunter Vertreter von Kraftanlagen München sowie der Stadt Monthey und des Kantons Wallis.

Strahlend blauer Himmel und für diese Jahreszeit recht milde Temperaturen erwarteten die Gäste. Die Blasmusik von Cimo gab der Zeremonie einen musikalisch festlichen Rahmen.

Alpiq-CEO Giovanni Leonardi stellte in seiner Begrüssungsrede die Vorzüge der neuen Anlage heraus. Für ihn sei es bemerkenswert, dass mit der neuen Wärme-Kraft-Kopplungsanlage 80 Prozent der Primärenergie in die Nutzenergien Wärme und Strom umgewandelt würden. Er wünschte sich, dass diese Grundsteinlegung in die Schweiz ausstrahlt und weitere thermische Gross- und Kleinkraftwerke entstehen.

Auch Fernand Mariétan, Stadtpräsident von Monthey, und Staatsrat Thomas Burgener, Vorsteher des Walliser Energiedepartements, begleiteten das Bauvorhaben mit ihren besten Wünschen. Zusammen mit Giovanni Leonardi und Hanspeter Diethelm, Projektleiter bei Alpiq, legten sie den symbolischen Grundstein – der Behälter enthielt Baupläne, die signierte Grundsteinurkunde sowie eine Tageszeitung.

Hintergrundinformationen

Das neue Industriekraftwerk erreicht eine thermische Leistung von 43 MW und eine elektrische Leistung von 55 MW. Die Anlage wird einen Teil der älteren Energieversorgungsanlagen der Cimo (Compagnie industrielle de Monthey SA) ersetzen. Pro Jahr werden 466'000 Tonnen Dampf und 456 Gigawattstunden Strom erzeugt. Der Dampf und ein Teil der elektrischen Energie werden an Cimo für die drei Unternehmen Ciba SC, Syngenta und Huntsman geliefert. Der Elektrizitäts-Überschuss wird ins lokale Mittelspannungsnetz eingespeist. Alpiq betreibt zusammen mit zwei Chemiefirmen in Norditalien seit mehr als drei Jahren bereits zwei ganz ähnlich ausgelegte Gas-Kombikraftwerke.

Für Bau und Betrieb des neuen Kraftwerkes hat Alpiq die Tochtergesellschaft Monthel SA gegründet. Cimo ist gleichzeitig Kunde und Lieferant, also Industriepartner, von Monthel. Zudem wird Cimo für Betrieb und Instandhaltung der Wärme-Kraft-Kopplungsanlage aufkommen. Die Gemeinde Monthey hat die Bewilligung zum Bau des Kraftwerks am 4. April 2007 erteilt. Die Anlage wird von der Kraftanlagen München GmbH, einer Gesellschaft aus der Alpiq Gruppe, schlüsselfertig geliefert.

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