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Alpiq in: Europa

Meilensteine der Alpiq – eine Chronologie

Alpiq ist eine führende Schweizer Stromanbieterin und Energiedienstleisterin mit europäischer Ausrichtung. Die Unternehmung ist in der Stromproduktion sowie im Energiehandel und -vertrieb tätig. Sie bietet ihren Kunden umfassende und effiziente Energiedienstleistungen für Gebäude und Anlagen, für die Verkehrstechnik sowie für Kraftwerks- und Industrieanlagen an.

2015: An der Generalversammlung wählen die Aktionäre Jens Alder zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrates. Alpiq hat als erstes Stromunternehmen Europas das ISO-Zertifikat 55‘001 für das Asset-Management von Wasserkraftanlagen erhalten. Alpiq übernimmt mit der Helion Solar Gruppe den grössten Schweizer Solar-Marktführer. Mit Balfour Beatty Rail kauft sie den italienischen Spezialisten für die Elektrifizierung von Bahn- und Nahverkehrs-Systemen. Alpiq gründet die Swiss Decommissioning . Das Schweizer Unternehmen wird künftig Gesamtlösungen für den Nachbetrieb und den Rückbau von Kernenergieanlagen sowie für den Strahlenschutz und die Dekontamination anbieten. Das Bundesamt für Energie (BFE) zeichnet GridSense mit dem Energiepreis Watt d’Or 2015 aus. Die neue Technologie stabilisiert das Stromnetz und spart Stromkosten ein. Alpiq bietet ihren Aktionären erstmals an, anstatt einer Bardividende in Höhe von 2 CHF neue Alpiq-Aktien beziehen zu können. Damit stärkt Alpiq ihre Kapitalbasis und verbessert die finanzielle Flexibilität der Gruppe.

2014: Alpiq erzielt erste Fortschritte beim Umbau der Gruppe. Zum einen setzt sich Alpiq für die Rettung der Schweizer Wasserkraft ein, zum anderen baut sie das Energieservicegeschäft aus. Das Unternehmen erwirbt unter anderem mit Flexitricity Grossbritanniens Marktführerin in der Steuerung von netzgebundenen Dienstleistungen. Das verschafft Alpiq Zugang zu Know-how und neuen Märkten im dezentralen Energiemanagement.  Alpiq schliesst ihren Rückkauf von Anleihen mit Fälligkeiten 2015 bis 2018 erfolgreich ab. Das Unternehmen reduziert damit seine Bruttoverschuldung. Gleichzeitig platziert Alpiq eine neue Anleihe über 300 Mio. CHF mit einer zehnjährigen Laufzeit erfolgreich am Markt. Mit der neuen Anleihe profitiert Alpiq vom tiefen Zinsniveau und verlängert das Fälligkeitsprofil. Alpiq will sich von der nicht-strategischen Beteiligung an der Swissgrid AG (34,7 %) trennen und lanciert den Verkaufsprozess. Die daraus zufliessenden Mittel werden primär zur Reduktion der Nettoverschuldung eingesetzt. 2014 halbiert Alpiq ihre Nettoverschuldung von 4 Mia. CHF auf rund 2 Mia. CHF.

2013: Der Verwaltungsrat verabschiedet die neue Strategie. Damit wird der Grundstein für den Umbau der Gruppe gelegt. Im Rahmen der Reduktion der Nettoverschuldung stösst Alpiq mehrere Beteiligungen ab. Dazu zählen der Verkauf der Aktien von Repower, der Romande Energie und von SES. Ende 2013 geht der neue Block K7 im thermischen Kraftwerk Kladno in der Tschechischen Republik ans Netz.

2012: Alpiq steigt mit der Alpiq E-Mobility AG in die Elektromobilität ein. Die laufende Restrukturierung bringt neben einer strategischen Neuausrichtung auch Stellenabbau und Unternehmensverkäufe mit sich. Alpiq bereitet die Übergabe des rund 1800 KM umfassenden Höchstspannungsnetzes an Swissgrid vor. Diese erfolgt Anfang 2013.

2011: Alpiq nimmt ihren 50-MW-Windpark in Bulgarien in Betrieb, eine Erweiterung wird im Laufe des Jahres umgesetzt. Die Bauarbeiten für das 480-MW-Pumpspeicherkraftwerk Veytaux beginnen und dauern voraussichtlich bis Ende 2015. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sistiert der Bundesrat die laufenden Rahmenbewilligungsgesuche für neue Kernkraftwerke, später beschliesst er den Ausstieg aus der Kernenergie. Mitte 2011 kündigt Alpiq eine umfassende Reorganisation an, Ende 2011 folgt ein umfassendes Restrukturierungsprogramm.

2010: Zehn Jahre nach der Stilllegung gehen die Kraftwerksanlagen von Cleuson-Dixence wieder in Betrieb. Allein das Wasserkraftwerk Bieudron ist 1200 MW stark. Alpiq baut ausserdem ihren ersten Windpark in der Schweiz. Das Unternehmen einigt sich zum Jahresende mit Axpo und BKW über das weitere gemeinsame Vorgehen bezüglich Planung und Neubau von zwei Ersatz-Kernkraftwerken in der Schweiz.

2009: Alpiq entsteht Anfang 2009 aus dem Zusammenschluss der führenden Schweizer Energieunternehmen Atel und EOS.

Atel (Aare-Tessin AG für Elektrizität) entwickelte sich seit der Gründung im Jahr 1894 vom regionalen Elektrizitätswerk zum führenden Energieunternehmen der Schweiz. Als unabhängige Dienstleisterin war Atel in ganz Europa in der Produktion, im Handel und im Vertrieb von Strom tätig. Gleichzeitig bot sie im Energieservice Leistungen rund um Energie und ihre Anwendungen an.

EOS (Energie Ouest Suisse) wurde 1919 durch die Westschweizer Elektrizitätsunternehmen gegründet. Das Unternehmen betrieb zahlreiche Wasserkraftwerke in der Westschweiz. In Kombination mit ihrem rund 1000 Kilometer langen Hoch- und Höchstspannungsnetz, der Spitzenenergie aus eigener Produktion und dem Energiehandel war EOS ein zentraler Player im grenzüberschreitenden europäischen Stromhandel.

Hauptaktionäre der Alpiq sind zu je 31 Prozent ein Konsortium aus EOS Holding, dem Konsortium Schweizer Minderheitsaktionäre von Atel und die französische EDF mit 25 Prozent.